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1 (1709)
Entstehung
Seite
581
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Roch-NlKb.

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daß du keinen lemonien-fasst darunter nehmen darssst,weilsieel)e sauerseylld, aber lemonien-schalen kanst du darunter nehmen, wann du wilst.

501. Den durchsichtigen rosen-zuclerzu machen.Mimmeinhalb-pfund rosen, die abgeschnitten seyn, auch die schön roth"" seynd,und ein pfundzucker.thus in einen mörsel,so offt einelagezucker,so offt eine läge rostn, und stoß garklein,darnachthusmeinmeßmgesde-cken, und gieß em wenig rosen-wasser daran, drücke lemonun-sasst darein,so wird er fein roth, rHrihn also über einem glütlein, aber nicht lang, so ister fertig.

5 ol. WeinscbärlinF - morscballen.

Wimm der frischen weinscharlmg.bröcklc sie von dem stengelab,presse den^ safft daraus, und thue ihn in em verglasirtes geschlrr, darnach nimmdes schönsten canarien-zuckers,zerschlage ihn mit einem hölßern hameroderschlage!, in der größM hanf-odcr hlerfch-körner, und eines theils ein wenigkleiner, darnach thut man den zerschlagenen zucker em halb pfund, in eineverglasirte schussel, giesse des ausgepresten saffts darüber,rühre ihn mit ei-nem fchmaltz-bretlelNlNisingerbrrlt, immer durchemander, so lang bißder zuck«? durch und ourch naß ist, gleich wie ein fester teig zu den ftmmeln,darnach müsset ihr andere knrtze bretlein haben, und hebt darnach ems nachdem andern aus der schüss l, wie bewust, und legt es nacheinander, auf einzinnern-voer aufeln kupffern blech, last es also gemach, in einer ziemlichenwarmm stube trucknen, und wann sie nun trucken genug worden, so ziehetein stücke nach umändern herunter, und wann sie nicht wollen heruntergehen,so haltet das bkchbeydnseus aufeme Mth.^owntzeW es erwärmet,alsdann werden sie herunter gehen,darnach thut sie in eine ausgefütterteschachtet, setzet sie in ein glckßlein, daß sie nicht zu feucht, oderzu warm ste-hen, so behalten sie ihre rothe und natürliche färbe, und bleiben krasstig.i^lj. Deßgleichenkanmanvonlemomenfasstauchsolchestritzeloder mor-schällen machen, und sonderlich von allen was da sauer ist.503. Gatanterie-kräpffel von zncker.

limm mandeln so viel du wilst, schwöls und ziehe ihnen die haut ab, stoßsie so klein als wie mehl,gieß immer wasser nach, daß sie nicht öligtwerden, doch nicht gar viel, stvsse darnach geriebenen zucker unter diemnndelnauch nicht gar zu biel,nimm darnach die wandeln in eine meßinge-ne pfanne, und truckne sie aufeinem kleinen glütlein ab,straue zuckeraufeinbret, und thue dieabgetrucknetemandeln darauf,würcks mitzuckerzusam-men alswie einen teig, walgeihn aus zu einem blätlein, doch nicht alleaufeinmahl, füll eingemachte fachen darein, schlage den teig darüber, undrührsumundumab, backsin einer torten-pfanne, wanns ubertrucknet

Ddddz stynd.