Roch <23l,ch.
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aus,last sie in einem kupssern geschirr sieden,in denselbigen wasser über nachtstehen lassen, des andern tages dle agres ln el« glaß gethan.und g läutertenzucker darüber gegossen, in drey tag?« wieder abgegossen, em siuck zuckernachgelegt, und diesen geläuterten zucker wieder auf die agres g'gcssen, dißkan auck 3 biß 4 mahl geschehen, si» stpnd sie fertig. <-'- Dle glün n zwetsch-ken werden auch alsogemacht, allem sie müssen ganß gesotten werden, und
nichts ausgelöst. ^. .^.^. , ^^ ,, .4? l. Die tpeixel/ttr/cbett/ ribesel/ dlenrel/und derZlelchen ln zucker
etnzumacbcn
iMan nehme»pfund zucker.den lautere mit einen seidel wasser, darzu mm^^ 1 pfund schöne spanische weixel oder kirschen, stutze sie halben theil vondem stengel, legs in den geläuterten zucker, laß sieden, so lang biß sie schönweich werden, alsdann in einem erdenm tiegel über nacht stehen lassen, deSandern tags die weirel oder kuschen abzusieden die sultze noch einmahl gl sot-ten, und duweixelmdieheisse suppen gelegt, hernach überkühlen lassen, undin die gläser gefüllt, ^n. Also auch die amarellen, die marillen, pftrsich,quitten-spalten, und dergleichen ftüchte, machet man auch also; allein, wasdergleichen grössers obst, nimmt man auf- pfund s blertel pfund zucker, undlast es desto besser sieden. ^ ^. .
494 D,e zlvetscbken aufdie eonftct-scbnlen zu machenßrstlich nimm schöne grosse und wohlzeitlge zwetschkcn oder pflaumen,^hübsch in einem weiten tessel oder Negeloder dergleichen geichirr hinein,die stengeimdie Höhe hernach läutert man den zucker nach gedu.cken daßdie zwetscbken bedeckt werden, wann er also hübsch dick gesotten ist, so schütt
sicher zucker muß «oder ? mahl also gesotten werden,biß daß man sieht, daß diezwetschk.« schöngros angelauffen seyn, Hernachtrucknet man dieselben <m dersimnen,oder ineinem ganß kühlen ofen, besträuet esmit garem wenlgzucker,und leget es in
dte schalen zum gebrauch.
4<?5 Musc<t«n misse emzum acbttt.
lMuscaten-nüsse, die schön und gut seyn, lege in guten wein acht tage dar-^^ nach durchsuch und stich sie wohl mit nadeln.und gies wieder ein-n star-ken frischen wein daran, also laß mehr acht tage liege», dann su weiche sieztage ins wasser, und alle tageftisches daran gegossen,dann giesse geläuterten
zucker darüber- . . .
496 Alant^wuryelelnzumacben
IH chneide sie nach der breite zu stücken, siede sie in einem wasser, biß sie sich^ durckMe'ssen lassen, laß sie übertrucknen giesse g lautertmzucker dar-«nseyhelhn offt ab, wie beyden citronen. so blechen sie schön und gut, undseyngutzumhertzen. ^^^ ^