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Roch-Buch.
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cker, ein seidel wasser giessen.du must ihn sieden lassenbis er sich spint, hernachlaß ihn ein wenig kühle werden, thue die citronen darein, und zerrühre ihn,daß er nicht knoppert wird oder bleibt, hernach must du ihn wieder sieden,bis er sich vom Hecken schalt, hernach kanst du einen lemonim-safft hineindrückn, daß er ein wenig fürschlagt, und in ein latwerg-gläslem einfüllen,wilst du sie aber in torten oder krapffel machen, so nimm aufdas pfund ci-tronen fünffvierttl-pfuud zucker. und ingläßer gethan.
489 Wie man die gehachelte citronen machen thut,-^ie citronen hächelt man gar auf einer kleinen hächel, undweichtsieachttage, alsdann läutert man den zucker gar dünne wie ein wasser, und legtdie citronen aufein tuch, aberMr so lange, daß der zucker sieden thut, dannsonsten wird er gar zach, und laß ihn zwey sud thun, darnach gleich heraus,dann wann er lange sieden thue, wird er weiß, aber den fasst siedet man rechtan die statt, dicke wie man ihn haben will, giesse ihn darüber, mit einem pap-pier zugedeckt, aber nicht verbunden.
4PO. pomeranyen- «tronen- und rdßmaritt blüthe frisch
einzumachensimm die blüthe noch zugethan gleich frisch von dem bäum, setze was-ser über, und wanns über und über Met, /ö w/rssd/e Mt/)e darein, laßnoch drey gute sud wmt t^ttn, pemach seys mit dem heissen wasser meingantz frisches.laß aber nicht langdarinen liegen.daß sie schönweiß und durch-sichtig seynd, so thue sie aus ein saubers reiterlein.nimm ein zweyfaches.tuch,und schütts darauf, daß sie wohl abtrucknen, und miteinem tuche zugedeckt,mtterdessen kanst du etwas zucker ziemlich dicke sieden,wie mall ihn sonsten zudergleichen fachen siedet; wann die blüthe schon trucken, kanst du sie wiederauf ein tuch legen, hernach thue es in ein glas, schütte den safft kalt darüber,die ersten drey tage must du ihn alle tage sieden, und den zucker nachgeleget,sonsten werde,, sie gleich wässerig, hernach den dritten tag schaue ob sie dierechte dicke haben, so seynd sie gut.
4?> Gattye höyepetschen oder hahnebutten einzumaehett.iie gantze hößepetschen oder hahnebutten last man an dem straußlein,macht einen schmttnach der länge in die beeren, und thut die kerne unddas rauche sauber heraus,und lasts also an dem straußlem hencken, richts inein glas,und giest den geläuterten zucker darüber,in drey bis vier tagen giestman den zucker wieder ab, und legt ein brocken darzu, last ihn sieden,und als-dan kalt wieder aufdie hötzepetschen oder hahnebutten gegossen, dis km dreybis viermal also geschehen^ seynd sie fertig,n». Die gantzen weinscharlinge an den straussern macht man auch also.4?l- Die qrünen ayres und zwetsibken einzumachen.
hagres nimmt walt, wie^siehalb zeitig seyn, löst die kerne subtil her-aus,