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Mmitgefahtem zucker aus,drucks in höltzerne modeloder formen, trucknees an der lufft, oder in einem warmen zimer,sie seynd gut, wann sie neu seyn.469. Fimmer-leb-zelten oder Pfeffer nüßlein zu machen-
^imm ein halb pfund mandeln, klein geflossen, nimm den fasst von 3 oder4lemonien,'darnach siesafftig seyn, zu unterschiedenen mahlen, mischdarunter > pfund sterckeoder krafftMchl,und»pfund schön gefühlten zuckerund zimmet-staub<sogefaht muß seyn, von lemonien die schalen, das würckealles wohl durcheinander ab, schlags aufein oblat, backs kühle.
470. wie man die springenden leb-zeleen oder pfeffer-nüsse
machen soll.
Mmm ein pfund zucker, gieß ein seidel wasser darein, wann der zucker' darin« zergehet, so setz ihn aufeine gute glut, und laß ihn sieden wie eingutes paar eyer, alsdann thut man das gewürtze darein, last es auch einensud thun,gewürtz kan man nehmen darnach eines gern gewürtz hat,nagelein,ingber und muscaten-nüsse, hernach seyhe mans herab, und rühr ein schönesmehldarein,daß es ein teig werde,denman auswalgen kan,walge ihn aus,sodünne wie ungefehr einen guten messer-rücken, alsdann drücke ihn in die mo>del,ein bret must du dicke mit mehl besttäuen.und die leb-zelten drauflegen,und gleich nach dem brodt hinein thun, oder wenn derosenmchtMeMpeißwnre,müstema// seyn, mm
sie heraus, thus vom bretherab, und kehr das mehldarvon, so wohl auchvondembret. MHwndnaufdaHhret.un'dheftreicks.Mag ein oder zweyeyergantz auf, rührs ziemlich, einen guten3lösselvoUgestossenen zuckerdar-unter, mit diesem bestreichs, thus wieder in oft«, laß also eine kleine weildarinn, daß sie abtrocknen, so seyn sie recht.
471. Magen striyel oder stollen.limm l Pfund zucker, 4 loth eingemachte citronen, 3 loth eingemachten' ingber, s loth mandeln,i loth zimmet,i quintlein muscaten-blüthe,ein quintlein nägelezn,die stücke müssen alle gleich und gleich geschnitten seyn,wann dieses geschehen, muß man den zucker zu kleinen stücklein zerschlagen,und 1 seidel wasser darauf giessen, und aufdem feuer sieden lassen, biß erfiiest. alsdann vom feuer gehoben, zum ersten das eingemachte, darnach dasgewürtz, zuletzt die mandeln darunter gerührt, und wann er anfangt dickzuwerden, so muß man ihn in die pappierne häußlein oder marmel-stein gies-sen, wann sietaltund trucken seynd, gehen sie gern herab.
4?l- Blaue veilgen-striyel.Erstlich nimm 1 pfund oder 1 halbes schönen zucker, stoß ihn klein, drückeden fasst von einer lemonien daran, sammt ein wenig frisch brunnen-wasser, daß der zucker fein feucht werde,setz es über ein klein glütlein, undrühr den zucker wohl auflaß ihn nicht zu lang sieden,wirssdie abgeschnitteneveilgen darein, rührs wohl untereinander, doch nicht lang/ schlagdenteig
auff