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1 (1709)
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567
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Roch «Buch.

56?

zucker sieden, in voriger probedarüber giessen, in obstehender warme, dißsoll mau so lang treiben, blß dick genug candirt ist, man soll «den zucker nuriweymal brauchen, man kau den «berbliebenen zucker zu andern fachenbrauchen.

45;. Wie msn d<ls confecc weiß und krauß iibersichen soll.

^en zimmet muß man länglicht schneiden, desgleichen den ingberundpomeranßen-schalen, dieuagelcm muß man zuvor über nacht inwasser weichen, und mit einem schärften messer vonemander schneiden,den coriander muß man zuvor über nacht in wein-eßig baitzen oder weichen,und wieder wob, l trucknen, man muß aber iegliches besonder überziehen, dar-nach soll man nehmen aufein viertel psund specerey, ein Pfund schön canari-en-zucker, denselben clarisiciren und sieden, biß er gleich zwischen den fingernschlipsserig wird, und sich ein wenig zieht, die specerey soll man in einen con-fectcksselthun, und über den vfen hencken, und den zucker aufeinem neben-kohl-ftuer behalten, daß er warm bleibt, aber nicht siedet, die specerey indem tessel soll man ein wenig warm machen, und des geläuterten zuckers un-gefehr einen halben lössel voll, durch das darzu gehörige trichterlein daraufgiessen, das trichterlein muß über den kessel aussgemacht seyn, also, daß vomersten guß6berallimßwird, öarnach es wieder im kesselabtruckncn, hernachsollman etliche mal giessen, und wieder abtrucknen, darnach soll mans aufein gefüttertes sieblein thun, und in einem warmen zimer stehen lassen zweyoder drey tage; darnach soll man wieder nehmen ein halb pfund schön cana-rien-zucker zum sieden, wie zum ersten,die specerey im kessel ein wenig warmlassen werden, und den vierdten theil in den darzugehörigen trichter gies-sen , und fein dünn aus dem trichter lausten lassen, und geschwind um-werffen. fein gemach abtrucknen; es darff nicht sehe naß seyn, nurMch dasüber und über gewürtzt; wann man nun meynet, es seye krauslicht genug,darfman ihn den zucker nicht gar nehmen, ist es aber nicht kraus genug, sonimmt man mehr zucker, man Ms zum letzten eine gantze halbe stund ab?trucknen, und in der warme behalten.

454. Den Zllsfer pl'nat zu macbett.

^udem zucker-pinatmuß man keinen harten zucker nehmen, erläst sichnicht gern ziehen, wird bald hart; man soll nehmen ein pfundweiß co-nonien-mehl, oder sonst weichen zucker, daran soll man giessen anderthalbmaaß filessend wasser, und über einem kohl-feuer sieden lassen, darnach jöllman zur Hand haben zwey runde höltzlein eines fingers dick und lang, die sollman legen in einen topffkalt wasier, wann nun der zucker dickliche wird,soll man der hölßlein eines darunter drücken, und alsobald ins kalte wasserwcrssen, über eine kleine weil soll mans wieder heraus thun; wann der zuckerZar hart daran ist, so joll man das höltzlein ins maul nehme«, und den zucker

mit