Roch Buch.
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448. Ochsin-zungen/ Zanye yanse oder scbweine/ hammen oder
scdll sken einzuwcicben/daß sie schön roth werden.Iimm rothe ranrüben / wemscharliug, sied die ramüben, schäle sie und'^ schneide sie schmttll-weiß, dl e weillscharllng stoß gar klein, mmm guteneßig und saltz, und so vsst eine tage dee obbcmeldte« flelsches,das man emwei-chen WM, so oftt saltz, rotherüben und wcinschärlmg darauf, undsemmit einem pftiem zerstochen die hanlmen, zungen und gänse, ehe man sieeinweicht, wohl das salß hmein gerieben, und wrhl beschwert, uudosstun^gekehrt, daß dleobbemrldtc saure fnn darüber gehet, imsommer an einenkühlen ort, im winter aber m die warme, daß das saltz wohl hinein gehet,drey oder vier Wochen stehenlassen, und hernach in rauch gehenclt,mit wach-hoider-holh offt geräuchert und fein vermacht, daß der rauch wohl darbenbleibe, und sie schön roth werden.
ten Sachen.
449. N?ie,nan zucke läutern soll.
^?ufem pfund zl-cker nimm em halb ftidelwasser, thue beydes zusain>"^ men in eine pfanne, laß aufemem kohl feuer zergehen, und wenn esanfängt zu sieden, so thue das weisse von einem ey, daß zuvor wohl zerklopfstsey, daran, laß nuteinander sieden, fam.e das unsaubere fieißlg herab, samtdcmey, uudwbdenMckeruochmtt welle sieden, biß das wasser fast gesot-ten lst.
4 sv. ^oniyznlaut«rn<und frücbtedamiremznmacben.Wimm ein gut theil Honig, setze ihn aufs feuer, in einem meßinMM'^ kessel oder pfanne. die man zum einmachen braucht, snnneoder schäumees allcwett fleißig ab, rühre es um, damit es nicht anbrennt, willst du wissenwenn der Honig genug gesotten, so nimm ein ganßes hüner-ey, thue es in denHonig, fallt es zu boden, so ist es mcht genug gesotten, schwimmet es aber,foistder Honig gerecht vor die fruchte. Nimm dieftüchte, welche du willsteinmacken, schale sie, etliche muß man zuvor sieden, als apffel und birn,und was dergleichen ist, die andern als weirel, kirschen und der art, darfman zuvor nichtsieden, welche man zuvor sieden läst, muß man wohl ab-trucknen lassen aufm.em sieb, und darnach in dem Honig sieden lassen, undohne unterlaß abgefaimt. Willst du wissen wenn es genug gesotten, soNimm einen zinrerntn teller, laß etliche trrpssen darauf fallen, halte de»telleraufdie seite. ist es, daß die tropssen feststehen bleiben und nichtabrin-nen. so ists genug aeivtttn. wo nicht, so laß es länger ßeoen, a«f diese weisekanstdu allerley fruchte whonig einmachen
Bbßb3 455 wie