N >,
)5«
Roch-Vuch.
'<
das wasser siedet, so wirffdie Vogel hinein,und laß sie einen sud thun,darnachnimm sie heraus aufein bret, damit das wasser absinket, darnach nlmm einhöltzernes faßlein, darnach du viel Vögel hast,und legs vollansaltz es,daß sierecht lm saltze seyn, leg ein wenig zerstossene Wacholderbeeren darzwlschen,gieß ein mittelmäßigen eMdaran, daß über die Vögel gehet,und vermach es,wann du essen wilst mach das faßlein auf, und brate darvon, istyrobirt.441. Die scyweiyer-taße zu machen.Östlich im sommer, wann man zu der nacht melckt, und die milch in dieschürtze odermilch-äsche seyhet, so muß mans schon den andern morgenftühe abräume» oder absahnen, ist es aber im Winter, so kan mans drey tagestehen lassen, biß mans abräumet, hernach nimmt man dieselbige milch, undthuts in einen kessel, den man hencken kan, und macht ein kleines feuer dar-unter, daß die milch ein wenig wärmer wird als sievou der kuhe kömmt, her-nach thut mans weg vom feuer, dielup oder läbehinein, darnach man vielkäse macht, muß die lup auch seyn; wann aber die lup oder molcken neu ist,so nimmt man weniger als wann sie alt ist, wann man hat d:e lup odermolcken hinein gethan, so rührt mans mit dem grösten abraum-löffel durch-einander, aber nicht aufdem feuer, hernach läst man den löffel darinnenschwimmen, wann der löffel steht, /olsteszusammen gangen; Hernach thutman mildem/öffe/das scha/Mche, /dosen aufschwimmehöemlls schöpssen,dann die lup ist auch offt oben, hernachmit dem löffel ein wenig so die zusam-men gegangene müch zer^chmnen, hernach wieder auf da^feuer, und rührtes mit einem spattel alleweil auf der glut, biß es ein rechter topffen oderklumpen wird, undsich zusammen setzt, der topffen muß gantz hartlichtseml, wann man rührt, und thur hernach den spaltet heraus, und daß in dermitten kein klumpen oder topffen m ehr schwtnnnt, daß man gar nichts da-von sieht, so ist es fest genug, hernach greifst man hinein, und formtrt darinnein wenig den käse, und hebt ihn heraus aufeinen stein, hernach einen höltzer-nenoderblechernenreiffdarüber, und wieder einen stein darauf geschwert,und in ein oder zweyen tagen gesaltzen, und so etliche tage, alle zwey tage,hernach offt sauber abgereinigst oder geputzt, also ist er fertig.
44;. wie man aber die lup zu diesem käse machen muß/ ist also.Urstlich nimmt man den kälbern den magen, wascht und säubert selbi-^ bißmaneinellU
machen will, dann nimmt man dieser magen i oder 2 darnach man viel ma-chen will,und thut es in ein kleines wändet oder molde,das unter sicheinzäpf-lein hat, daß man die lup kan heraus lassen,wann man 2 mägen niwt,so mußman eine Hand voll salß nehmen, nimmt man aber nur einen, so nimmtman den halben theil so viel, Atzt also tue magen, und hernach raß-wasserZarauf, und läst es an einem lMichtm orty stehen, daß es mchtzu kalt oder