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1 (1709)
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550
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Roch'Buch.

sieden lassenMdann soll man denselben wein nehmen, und so tn>l dann aies-stn,so viel man sultze odcr gallert machen wlll, allezeit aufeinpfund hecht einmaas wein, und bey einem seidel schöne lautere erbes-suppe, und so viel eßiadaß fein herbe wlrd, auch ein paar gantze zwiebel - Häupte und etliche mme-

schalte apsscl spaltleiNsdie muß man bey zelten heraus thundaß sie nickt zer-fallen ; man mag auch von etlichen frischen lemonien das saure hinein drü-cken, und alles meinemglaßirten Hafen, oder verzinntenkessel sieden lassendarnach soll man nehmen folgendes gewürtze: Ingber gar sauber gewa-schen, und grob geschnitten, Pfeffer mit einem tuch sauber abgeriebeumusca-ten4luthegewaschen,auch nagelein gewaschen,deren sollen mcht zu viel seynauch zlmmet, der muß ziemlich viel seyn, das soll mau in ein oder etliche sack-lein nahm,auch gantze saffrawblüthe m ein sacklkin besonder nahen, und indersuppesieden lassen,bißvomgewürtzderrechtegeschmack. und vomsaff-ran die rechte färbe hat es muß wohl gelb seyn, auch muß man ungestosselienzucker darunter legen, so viel daß er süß genug ist, alsdann soll man dte sack-lein heraus thun,wanns schter gesotten ist, soll man den fiychdarem legen,und ihn an die statt steden lassen, wann er gesotten,ihn aufein bret legen daßer erkaltet, und die sultze oder gallert sieden btß sie gesteht; wlll man die sul-tze eine zeit behalten,soll man den fisch in ein erdenesgeschirr legen.zuvor amboden geschälte und wohl abgetrocknete manl>e//l n/ld/olbeer-blatter, dar-nach einen welssen wollenen sack von gutem kern tuch darüber auffhencken,die sultze also heiß darein giessen,und wanns eine weile geronen. wieder man-

dewund^Me^Mtterdarzw^chenlegen.unddiesultzefolgeudslassendar-aufrinnen,und an einemkühlen ort stehen lassen,wann man davon brauchenwill, soll man ein stuck von der sultze samt den mandeln und lorbeer-blatterdarzu legen; will mans aber alsobald verzehrend ists besser.daß man die sul-tze besonder giesse,sie ist besser anzurichten,^ soll man auch von frischen lemo-nie« breite schnitzet darzwischen legen.

z 84. Ein karpsse«, in einer yuten st»ppe.Man soll von zweyen karpffm das blut im eßlg fangen, und woßl rühren,"" und so vielwein daran giessen daß der fisch darinnen sieden kan. unddes eßigs muß so vlel seyn, daß es wohl sauer wird; wann es nun aussuchet,soll man ein gutes stück zucker. daß es fein süß wird, und doch die säure für-schlagt,daranlegen,darnach mit allerley gewlütz würßen,den sisch,wen n zu-vor geschüppt.und m saltz gelegen darein legen, lind wann er schier genugge-sotten hat, ihn heraus nehmen, und die suppe wohl lassen einsieden. wannssch'ergar ist, den fisch wiederum darein legen, allezeit nur zwey stücke auffeinmahl; wann man schier will anrichten, eine frische lemonie klein dareinschneide«,fein auffden tisch leMMd zugedeckt aufemerglut^eMlten. die

lewonie