Druckschrift 
1 (1709)
Entstehung
Seite
518
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518 Roch «Buch.

alles zusamenwacker abgeknottet, und zu einem langen stritzcl formirt, her-nach gehen lassen undbacken,hernachwannesgebackmlst,alsowarmzublatlem geschnitten so dünn als mans haben will.

IÜ . kyer kllcben Zll backen.

^'imm s oder 6 euer, klopffs thue sie in em laues schmaltz,als wann du emangerührtes woltst machen, rührs so lang biß es glatt wird,undwaunsschon hart wird, so rühr em wemg semmel mchl darem, daß es fein dMchtwtrd: darnach thue es aufelnen holtzcrnen tellr, mach ein schmaltz helß,legsein, kicin und groß, und bacts.

16 >. iä'serchreyeln zu backen.U'imm um 3 kreutzer oder i gl. semmel^teig, und 7 euer, thue butter darein,so viel als 2 eyer großaüch milch-rahm, thue alles untereinander/dar-nach mach bretzeln daraus, und trags zum decken, so seynd sie gut.

l«t. ^ückjen krapffenD^ach einen teigmiteyernund milchan fülldiebüchsenvoll,legsineinsie<^^^ dendes wasser las sieden, bis es ausgesäten hat alsdenn nimm sie her-aus aus dem büchstn.schnelds zu schnitten,oder laß gantz, wie du wllst, backesie kühl aus dem schmaltz, so seynd sie recht, das saltz vergiß nlcht.

26,. Felgen M backe«.

HF',mmMttßefttFe/t, Hlücke /,etein üßerelnanöer, schlleidedarzu rinden^^ von einer semmel, auch äpffel, welche rund und breit geschnitten seyndwie die feigen, stecke sie zwischen die feigen an einen Hetzern fpuß, tuncke esin einen teig, der von mehl und wein angemacht ist, thue es in ein heißschmaltz, backe es langsam aus, schneide es vom spieß herunter, gieb es nurzucker.

164. Gebacken« brößleinAM aubere die brößlein,schneide platzlein daraus,und rösts im schmaltz,legs^ in eine schüssel,Mmm wein-eßig, fleisch-brüh, Pfeffer,sassran, muscaten-blüthe, laß aufden kohlen breckeln. richts darüber.

l6^ Gebackene jemmelH^imm eine weisse ruud-semmel, stoß die rinden überall darvon mit einem"^ reib eisen, darssst nicht gar auf die brosam wegstossen: Darnach soschneid fein runde schnitten darvon, und nimm eine w.'indeer-latwerge be-streich die schmtteninnen Mld aussen, setz zwey aufei ander, doch daß untenund oben nichts fty.tuncks darnach in ein teiglein und backs.c><^ Gerben oder Hefen krapffen zu macbenMlmmvom schönen mehl, setz, daß l>s warm wird, alsdann nimm süsse^^ butter.die zerbrossele klemm das mebl,darnach nimm' oder 2 lösscl vollgerben, oder darnach du vlel machenwilst.rül'rs unter eine süssemllch. diemuß auch laullcht seyn,mach eine Mgausdemmehl/UNdbutterHaran nicht

zu dünn,