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1 (1709)
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517
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A.och-23uch.

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rühren, daß es schäumichtwud,darnach einen guten milch^rahm nehmen, soblel,daß man den teig :n rechter dicke,wze einen krapffen-teig anmachen kan,den milch ram warm machen,und unter die gärben glessen,wohlrühren,uuddamit den teig anmachen, zuckern, und 2 stunden aufden ofen setzen, b,ß daßer auffgehet, doch muß nicht zu heiß aufden ofen seyn; wann er gangen ist,soll man lhn aufden tisch thun, und mit denen Hände» ein wenig überflössen,darnach alle mahl so viel nehmenals zwey Hände gros,und mit emem walgeroder rund-holß der läng nach austreiben einer spanen breit,un eines Messer-rückens dlck,darnach mitzerlassener butter oder schmaltz fchmieren,und überemander wickeln wie zuvor, aber nicht mehr bestreichen, das soll man dreyodr hier mahl thun, zum vierten mahl soll man ihn mehr so dünn auswalgenals eines daumes dtck,und mit schmaltze bestreichen.und ein wenig rasten las-sen, darnach wieder so dünn auswalgen.als das erste mahl, und wieder übereinander wickle«, und wieder so dünn auswalgen, und wann mans hat zumandern mahl ausgewalzt, soll mans wieder bestreichen und zusammen wick-le» ; darnach soll man ihn eine spanne breit,und zwey spannen lang machen,also kan man den ganßen teig verarbeiten, und bey einer Viertelstunde liegenlassen, daß er ein wenig ausgebet, und wann man einschiest, mit schmaltz be-streichen sie seyn lang gut,man kans in einer torten Pfanne wärmen,so wer-den sie, als waren sie erst gebacken worden.

2 5 8. Die guten böhmischen golatscben.

M^ an soll einen solchen tcig nehmen, wie oben vermeldet, und eines messer-"^ rückendickerundeblatleinauswMen, ein wenig grösser.als emziene-ner teller, darnach soll man von guter süsser milch und eyern ein gutes tövffelmachen, dasselb mit einem tuch und reiterlein gar wvyl aufstreichen, daß gartrucken wird, das töpffelsollmandarnach mit einem guteudickenramundzerlassenen butter anmachen, in der dicke als ein koch oder muß, daß es sichaufstreichen last,und also diß tövffelnusdie nusgewMene blatlein streichen,noch so dlckals der teigist,manmußgarmchtnndieörter hinaus streichen,sondern man muß einen fingerbreit leerlassen,zweyfach über einander legen,daß er am rande dicker wird, damit die fettigkeit nicht abrinnen kan; ehemans einschiest, muß mans abermit butter bestreichen, und muß die fülle erstdaraufstreichen. wann das ladlein auf der ofen>schüssel liegt, wann mansessen will soll mans wärmen.

159. Diese ist eine böhmische speisi/ wird auch aufböhmisch alsoge-nannt : pllssatscbeN'brodt von kockhHlcr>Winmai)lein mehl,ein fudermaßlein, ein mäßlein aniß, ein maßlein fen-^^ chel, ein lössel voll schmaltz, zwey maßlein müch, um zwey Pfennig gär-ben, ein viertel-pjundzucter, ein wenig saltz, wenig frisches wasser. Dieses

Ttt 3 alles