'4
5i6 A.och-Buck.
schmaltz darauf giessen, so gehen sie schön hoch auf, und werden gar schön
hoch.
154. Ram krapffen ZU machen.
wn soll nehmen ungefehr ein halbes seidel obern süssen rahm oder sahn-milch von dem allerbesten,!« eine pfanne,und also siedig darein kochen,hernach gar ein schölles mehl darzuthun, daß es so dick wird wie ein kochodermuß, alsdan sollman ihn aufdemkohl-feuerwohlabtrucknen, zuvor a-ber4 eyerin ein warmes wasser legen, das so warmist, daß man die Handmit darinnen halten kan,und sie ein wenig lassen anlauffen,da soll man einesnach dem andern in teig schlagen, und wohl rühren, darnach den teig auf ei-nen fetten teller thun, un feine stritzlein in ein nicht heisses schmaltz einziehen,ist der teig zu linde,so fahren sie von einander,«« kan man sie rund einziehen.
255 Die drey Pfannen traffen.M^an soll in warmer kühe milch ein bröcklein oder wenig schmaltz zergehen,'^^ und wohl warm lassen werden,von s eyern, die zuvor m warmen was-fer gelegen, und schönem mehl, einem teig anmachen, ein wenig dicker als ei-nen sträuben teig,man muß nur ein ey nach den andern darein schlagen; dar-nach sollman ein wenig schmaltz in eine Pfanne neHmen und zergehen lassen,und den teig darein schütte»/ und aufe/nem klemm FHt/tt/,tri/cfaen lassen.Wer sich schnc/l'ett/nKöal/mch Mman Hnnufeme/l schmaltzigen teller le-gen.und lällglichte stritzel daraus schneiden, nur ein wenig und fein kühl imschmaltz backen.
!^6. Ein essen f? man den faulen Hans nennet.
iHan soll nehmen um 3 kreutzer oder 1 gl.elnen schönen weissen semmel-teig,
und i halb maaß des besten milch-rahms, 4 oder 5 eyer-dotter dareinwohl zerschlagen, auch 2 lössel voll frische bier - garben, alles in den teig gies-sen und abrühren, ist es zu dünne, so soll man mehrer mehl darein nehmen,und rühren, und auf einem warmen ofen stehen lassen.nnd auffgrhen,alsdensoll man den teig noch einmahl gar wohl und starck würckcn,daß er fest wird,undformlrenwle elnen zucker-hut,undindenback-ofen schiessen, und feinwarm, doch gemach lassen backen,so viel,daß man lhn schneiden kan, alsdannsoll man ein scharsses messer nehmen, und am boden herabschneiden einesgrossen fingers dicke, und das andere alles nach einander zerschneiden einesmesser-rückens dicke, allein der kopffmuß auch so dicke seyn, als das unttre,alsdenn soll man eine frische butter wohl mit zucker vermischen, und dieschnitten zu beyden feiten ziemlich dick damit bestreichen, und auf einanderlegen, und wieder in denback-ofen etnschiessen.
l 5 7. Die blattericbten golaejchen zu machen.Dan soll nehmen ein maßlem schönes semmelMehl,das warm ist.und eine^gute biergärben bey einem halben stidel,dieselbewarmmachen,und wol
ruh-