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Aepssebknödcl/ klößer oder siriyel.Machs eben als w« von den kirschen gemeidet, allein die äpssel mustdu^ nn wenig im schmaltze rösten, wannru es backen wilst; besträue sieauch wohl mit mehl, damit sie nicht zerfallen, giebstrucken, oder mach einesuppe darüber von wem, wie auch zuckerundzimmet, und gieß darüber.
15 4. Hecht knodel oder klsßer.Minrm ein gutes stück hechl,laß sieden, blättere ihn klein, und zerhacke ihn,^^ mach von eyern ein eingerührt^, nimm grüne petersilgen, ma/oran,hacks klein, nimm auch schönes mehl darzu, misch alles durcheinander, ge-würtz es mitmuscathen-blütye, ingber und Pfeffer mache kleine rundte knö-del oder klößer, sieds ln einer petersilgen-suppe, und glebs.1 s s. Schlick kröpssel/ man kan sie auch zum beleg aussdie schüs«
siln brauchenMan nchmezwey gantze eyer,schlagsineinmund-mehlmach einenteigan,'^^ walgeihndünneaus,Medarelnaüerhandkrauter,wasduwilst,odergehackte kälberne brößgen und marcks, oder gehackte lunge,welches abervorhero in butter muß geröstet werden, nimmwein-beerlein darzu nach be-
lieben
156. Sctillc^krapffelvt'n krtbsitt
ZMannehme 42 oder sn krebse, wasche sie sauber aus, thue sie in einen ha-?^ fen oder topss, gieß siedend wasser darüber, decks zu, und laß eine halbestunde stehen.cüsdann thue das wasser darvon,schale die sckwäntze und schee-len aus, nimm die schmollen von einer semel, weiche sie insüsse milch, ein we-nig grüne petersilge, hack alles klein untereinander, nimm eines eyes großfrische butter, laß sie in einer schüssel zergehen, Mtt das gehackte darein,hernach mm zwey eyer und schönesmehl.macheinen teig, walge chn dnn auchfülle dasgehackte darein, gewürtz es Mitpfeffer, muscaten-b/ütbe und saltz,mach schlick-kräpssel, übersieds gar ein wenig,m wasser, /egs aufein sieb,daßsie wchlabsincken, hernach legs in eine schuM, n/mm das beste von denkreb^ schaalen. zerstoß es, und treibsnnt guter milch durch ein sieb aufdieschlick krapffel lege zwey strißelbutter daran,laß aufder glut oder kohl-feu-er wohl einsieden, daß ein wenig suppe bleibet.
157. Eyc kraut.Wimmwenig schmalß inei»leseichte pfanne, nur daß es den bodenbenetzt,^^ schlag etl icke eyer ab, 5<n nach du viel machen wilst, saltze und Pfeffers,schütt ein wenig von den abgeschlagenen eyern in die pfanne. allwo dasschmaltz ist beiß worden, breite es über die gantze pfanne aus, daß ein schö-nes dünnes blattlein, und schön geröstet aufbeyden seilen wird, verfahre al«so mit den eyern, biß alles auffgegossen ist, und gebacken, darnach schnei-de lange streisslein daraus wie kraut, thus in eine schussel, gieß ein wenig
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