Druckschrift 
1 (1709)
Entstehung
Seite
493
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Rock-Buch.

4N

I»o.

Ein äpffel pfanyeloder küchlein.simm äpffel, schäl und schneide sie gewürffelt, und mache einen teig mit' etwas wein, und ein ey daran, dünne wie ein strauben-teig, und rühredie äpffel darunter, zuckers ein we»tg, lasse schmaltz in einem ttegelheitzwer-den, schütt esdarein,untm und oben muß kohl-feuer seyn.

131. Mandel'kaße.cssimm wandeln so diel du wilst, mach eine mandel-milch, die gar schön^^ gesyehen ist, aufein pfund wandeln vier loth haus'blase, damit mansstärckt, man muß von erst die haus-blase in wasser sieden, undmltdem^selbigen wasser must du die mandel-milch durchtreiben, etliche nehmendie mandeln dicke, und treiben sie durch, aber es gehet nicht gerne, oder- rch eine pftffer-pfanne nicht mit haus-blase gestarckr. alsdenn zuckerswohl, laß sieden so lang als zweyeyer sieden müssen, so gieß in eine form,wo man die eyer-tase pflegt darein zu giessen, setz daß es kalt stehet, wenn esgestanden ist, must du den model in ein heisses wasser setzen, so geht esbesser heraus, richts in eine schüssel, gibs kalt, giesse zuvor eine kaltemandel-milch darüber, sie darf nicht mit haus-blase seyn, giesse diemilch nicht, daß es darüber gehet, so sicher man die form des kases, nimmoielzucker.

izi. Einen eyer-täß zu machen,limmeyer, soviel duwilt. klopsse sie wohl, giesse ein wenig rosen-wasserdarein, nimm eine gute dicke milch in eine pfanne, wirffzucker darein,wenns siedet, so giessedu geklopfften eyerdarein, lasse es emenwall oder et-liche thun, schau, daß nicht hart wird, thue es darnach in ein körblem, giebskalt,mankansauchwohlm»tmandeinbeftecken.

:;;. Ein anderer e'ser töß zu machen.Wimmmandeln, so viel du wilst, petersilgenundma/oran, stosse alles«-^ klein, giesse gute milch daran, schlags durch, darnach nimm eyerund milch, rührs wohl durcheinander ab, zuckers, lasse es zu einemlinden topssen zusammen, schlags in einen model, beHalts warm, undwenn du es anrichtest, so brenn ein wenig heisses schmaltz darauf, so ist esfertig, man machts von lauter eyr und milch, und ein wenig wein-beerleinoder kleine rosinen.

IZ4- Rnöpfftein von fisiben zu machen,östlich siede die fische, wie sie seyn sollen, klaube die gräten darbon,^ hacke den fisch klein, saltze und würtze ihn nach deinem gefallen,weigere es im mchl, und lege es in ein heisses schmaltz, backs/ und macheein brühlein mit wein und geriebenen pfeffer-kuchen, gilb es mit saffran, undmach es ein wellig süß, so seynd sie gut.

j^qg 3 lzs. Man,