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1 (1709)
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492
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Roch'Buck.

mach zergehen auf einem kleinen kohl-feuer, es muß aber nicht sieden, streiches durch ein neues härenes sieb, giesse es in die sultze oder gallert, theile diesultze in drey theil, thue turnasvlmein theil, oder blaue veilgen-safft, denandern theil laß, wieeranchm selber ist, zum dritten theil nimm wandeln,flösse sie wohl, streich sie durch mit der sultzen, so wird sie schön miß, giesseeineiedefärbe besondern! ein geschirr, richte die färben durcheinander an,bestecke es mit zirber-nüßlein. und gieb es, man füllt es auch in ausgeschältelimonien-oderpomerantzen-schaalcn.

NL. Neben dieser sultzen seynd gar vielerley in demartzney-buche zu finden/welche indessen register/ im wortsultze oder gallert tonnen nachgeschlagen werden.

Von allerhand Würsten / lnödeln oder

klößern und strudeln/:c.

»7. Nölberne würste zu machen.

^ansollk<ilbernen braten, samtb/e/Mbeme/l fett 5/e/n Facten, und^ darunter mischen eine gesaltzene lemonie, auch eine semmel-schmol-len oder weiches von semmel, in obere müch geweicht, auch Pfeffer und Ma-joran , darnach ein Mbernes netzwn, das gehackte darauf schlagen,feine kleine würstlein darausmachen, mit einem faden binden, und auf demroste braten.

«8. würstlein von capaun- und hüner tebern.D?an soll die ledern und fett voncapaunen kleinhacken, pfeffern und gar^^ linde saltzen, eine gute obere mllch daran giessen, und von einem span-farckel die grosten därmer einfüllen, und in heissem wasser ein wenig über-brennen, darnach aufeinen rost legen.

«9. Hirsch würstlein zu machen.

Wan Meinen gar saubern schweis und blutvom Hirschen aufheben, dar-'^^ nach einjuugftau-bratletn klem hacken, von rindernem fett etwas ge-würffelt schneiden, ziemlich viel, und darunter mischen, auch so viel schweisoder blut darein seyhen. daß fein roth wird, darnach pure obere milchdarzunehmen, daß feindicke wird, wie zu den leber-würsten, darnach sal-tzen und würtzen mit Pfeffer, ingber und geflossen muscaten-nüssen, undin den fetten mast-darm vom Hirsche einfüllen, der zuvor sauber gereinigetist, darnach in einem heissen wasser übersiedelt, auf einem roste bräunen,und aufgrüneblätter anrichten.