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1 (1709)
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RocbBuch.

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1,6. Ein jüly- oder gallerr-muß zu machen.Erstlich nimm eyer, thue das weisse darvon, klopffedas gelbe, zuckers, se-tze milch über das feuer,und lasse es sieden, und wenns anhebt zu sieden,so schütte das gclbe von eyerndarein, und ein wenig kalt wasser, aufdaß eszusammen laufft, darnach thue es in ein eyerkaß-körblein, lasse esverseyhen,Icgs darnach in eine schüsscl, und nimm das cyercklar, klopffs wohl, thue zu-ckerdaran, darnach nimm einen guten nulch-rahm oder nulch-sahnevon ei-ner dlckenmllch, laß sieden, thue das cyer-klar darein, uud laß so lange sie-den, als ein hart paar eyer, darnach giesse es darüber in dleschüssch und Mes kalt werden.

117. Eine nuß-sulyeoder gallert Zu machen.M3an nimmt geschälte nüsse und semmel-mehl, das w^isse von ein?nthart" ^ gesottenen ey, stöst alles wohl untereinander, und treibts d;n ch mitwein, saltzet und würtzet es, so wird eine gute sultzen oder gallert daraus, diemanzugebratensisset.

"8 yuly oder gallert über fisth zu machenErstlich nimm die fische und schuppe sie, siede sie mit wein und wasser ab,doch nicht gar allerding, saltze sie auch, nimm abgezogene mandeln, undstosseslettettl,zwlngc stemitguten wem durch,Mdlegedtesischrmeine scküs-sel, nimm darnach diedurchaetriebrne mandeln, thueingber,uud pftsserda-rau, lasse es sieden, und giesse es darüber, darnach wsse es kM werden.119- V»irsch>«sllVneoderFaÜert.^ an soll zeitige kirschen nehmen, und sie mit samt den kernen stossen, her<nach wie eine sultzc oder gallert durchgetrieben, und da sie zu dickewoltc werden, so soll man guten wein daran giessen, wo sie aber zu sauer ist,so soll man sie zuckern.

na. Eine rummel-suly oder gallert über einen hecht.Östlich nimm einen hecht, der fünffgüte stücke giebt, theil den voneinan-der, saltz ihn ein, wenn er eine gute stunde im saltz gelegen, wasche ihngar faubcr,daß nichts schleimiges daran sey,thue ihn in einen glasirten topff,giesse daraufdreym.ms guten starckcuhungarischen wein, einmaaswasser.einfeideleßig, darnach nimm groben ingber, muscat-blüthe. zimmet bindsin ein lapvlemvon lcinwand,lcgs darzu,wenn der fisch ein wenigversckaumthat, leg sechs loth zerschnittene haus-blase darzu, laß also fein state sieden,so wirds lauter: den hecht soll man auf einen dreyfuß fetzen, damit erumund um siede, wennder fisch genug gesotten ist, so lege ihn aufeine schüsscl,wohin du die sultz giessen wilst,die sultz aber las; langer sieden, versuche etlichetropssen aufeinem zinnernenteller oder lössel, wenn es gestehet, ist es genuggesotten, denn giesse es durch einen weissen wollenen sack, lasse es von sichselbst durchrinnen, denn giesse es über den fisck.und bestecke es mit geschwell-ten und gereinigten wandeln, und Mesin keyer, so gesteht es.

ul. Man»