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1 (1709)
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489
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!lmm geflossene wandeln, die treib durch mit wasscr, darinnen haus-blase gesotten ist, alsdenn nimm das grüne von petersilgen. hacko garklein, nimm den dritten theil von einer mandel-milch, zuckersundsicds ineiner pfanne, seyhe es hernach durch, so wird es grün, nimm denn die zweytheil, die sied auch in einer Pfanne, zuckers wohl, gieß den halben theil in ei-ne andere, pfanne, laß es also weiß bleiben, den dritten theil mache gelbe mitsassran, so hastdu drey färben, laß bestehen oder gelieffern, wennsgestan»den ist, so hebe es in ein heiß wasser, stürtz aufein blechenes blätlein, schneidsalsdennnachder lange auf eine schüssel nach deinem belieben.

11!. iLin ^Zel Von mandeln.Wimm gute Mandeln, stoß sie und thue sie in einen saubern topss, und" giesse gute dicke milch daran von mandeln, rührs mit einem höltzlein,laß fein gemach einsieden, alsdenn thue es in ein eyer-körblein, laß wohlverseyhen: darnach nimm abgezogene mandeln, schneide sienachderlängeentzwey, vergülds und bestecke den mandel-teig damit, den du gesotten hast,mach eine form daraus wie ein ygel,zuckere ihn, darnach lege ihn in eine schüs-sel, giesse eine gute mandel-milch daran.

Von allerhand sultzcn oder Metten.

«;. H«ckt-suly «der gallert zu machen.

annimmt einen grossen hecht, schneidet ihndie haut sauberwe^, denn'schneidet man ihn zu stücken, last ihn eine stunde in saltz liegen, hernachthut man guten wein-essig und erdis-suvve in einem topff, etilche geschältezwiebel-häpel, Pfeffer, ingber, muscatchlüthe darein, auchhaus-b/ase lastseine gute weile einsieden, alsdenn säubert mandensiM nnd legt ihn in diesuppe. lasts fein gemach sieden, zuckerts dermassen, schaut, daß es die rechtesaure hat vom essig, gilbts, wenn er an die statt gesotten hat, seyhet mandie brüh herab lasts stehen bis es sich fttzt.lcgt die stücke m cme schüssel, styhtdie brüh sauber durch ein tuch giests an den fisch, lasts bestehen, wenn man esgilbet,streuet man wein4eerlein oder kleine rosinen und zirber-nüsse darauf.

114. HoUlMder<iulyen oder Fallercen zu machen.«Man nimmt den hollm,der,stöst ihn, und treibt ihn durch mit wein und ge-^^ würtz, und macht es süß mit Honig und zucker, rührts untereinander., ^. '15. Pfeffer-kuchen-sulye.

an nimmt eine tafelleipziger Pfefferkuchen, schneidet ihn würsslicht,giest vier maas wein daran, läst lhn zwey oder drey tage darin weichen,setzt ihn hernach zum feuer,und lasts einen wall oder sechs thun,zwingts dmchthu- daran zimet,saffran,ingber,pfeffer,muscatbluthe,lasts noch einem wallthun, so ifts recht. Nqq «s.Em