Artzney-Buch.
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^. 4 Eine andere zu machen.
Mrstlich nimm einen schönen terpentm, gelbes neues wachs, schaaf-^^ schmaltz, tedes ein pfund, dieses zerlaß langsam untereinander, undwenns zergangen ist, so rühre darein.schöne«! weissenweyhrauch, schöne ro-the gold-myrrhen und campher^iedes ein halb loth, diese drey stücke müssenvorhero klein gestossen werden, und zu pulver gemacht, hernach laß sie emeviertel-stunde lang sieden, unddrücke es also warm durch ein sauber tuch,so denn ist es fertig und gerecht, ziehet von allen schaden den eyter und un-fiath heraus, ist auch gut für allevlut-geschwär, da aber bey einem schade»wildes oder faules fletsch lst, so soll man von dieser salbe bey einem Viertel-pfunde ein loth guten klem gepulverten grünspan darunter thun, und emwenig damit sieden lassen, so denn nimmt es das wilde und faule fletsch hin-weg.
n. 5 Mittel vor faule schaden.
Mimm von einem ferchen-baum das pech, zuvor muß mans lautern,^^ daß kein splltter von bäumen daran bleibe, man thut das pech m einePfanne, Ms Machen, seyhetsalsdenn durch emtüchlem, und behältsblszum gebrauch, alsdenn stöst mans zu pulver, und streuts m ben schaden,Ugt emtüchlein, oderflüß -pappler darauf, und verbinds mit einem an-dern tüchwn, daß es nicht tan herab fallen, ein tag zweymahl, wennaber der schaden umem, und viel faules fieisch hat, fb mmm allaun und grü-nen Vitriol, eines so M als des andern, laß durcheinander brennen, daslstzu verstehen, manthuedeyde «ufemeMendeheerd-schaussel, so fährtszusammen, und ist alsoftrtig, alsdenn zupuwer gemacht, und unter daspcch-pulver gemischt, daß zw y theil pech, und ein theil des andern, und sofort brauchs, wie oben, und wenn der schaden sehr stmcket, und vollerfaules fleisch ist, so ists ein zeichen, daß der kalte brandt dabey ist, undmußman vorkommen, stnst frist erallewellweiter,^ so muß man das u^uen-tum N?yptl2cum mit einem wenig maturil-ftublttn, welches man mitterpentm, eyer-dotter und rosen-öl untereinander mischt, und ein sälbleindaraus wird, dieses salblein ein wenig unter das miFuenmm vermischt,und warm gemacht, mit kleinen fetzlein oder corpey auflegen, hm und her,daß er den völligen schaden bedeckt, und hübsch hinem druckt, und darü-ber ein Pflaster, was man für eins hat, darauf legen, dieses mmmt diesim-lung weg, benimmt den geftanck, und macht den schaden fnsch. Ver-binds den tag zweymahl, und säuberts wohl aus , wenn akdenn der«estanck weg ist, und der schaden frisch aussiehet, mmmt mm allewell
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