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Artzney-Buch.
^s. z Noch ein anders.
M^ngelica-wurtzelund pomerantzen-schalen, alles gleich klein gestossen,^^ nach dem essen, so viel man zwischen zwey fingernfassen kan, geltom-men, aber nicht balddaraufgetruncken.
!^. 4 Ein anders davor.
Bocks-hörnlein trucken gessen.55.5 Noch ein anders.
Einen süssen apffel gessen.
Vor alte schaden, und frische wunden.
In solchen zustanden ist sich von sondern und flußigen fieijcb undfisch speisen zu enthalten/ der wein tauFet mcdr/ wohlabgeleZs,«es bier ist dienlich. Raltelussrsöll gemeldet werden.
i Zu frischen wunden.
lerbreZne ein stücklein parchend, so bald es asche will werden, in baum-öl geworffen, denn wieder herausgenommen, und in die frische wun-den gelegt, darüber ein defensiv Pflaster gethan, es HM.2 G/l<MeFpt7<lf?t't'.
5an nimmt vier loth terpentin, vier loth wachs, last es miteinander zer-' gehen, und ein wenig kochen, hernach last mans kühl werden,und rührtdarein von zwey eyerndasweisse, und zwey quintlein campher inwacholder-öl zerrieben, man soll das eyer-klar darein rühren so lang, bis daß es ein we-nig schäumen thut, dieses streicht man auftüchlein, und legt es über alle tage.
n. 3 Eine Mliche salbe, womit man allerley offene schaden
in kurtzerzeit heilen kan.Mmm ein neues steinhafen oder topff, darein thue feuchtes ferchen-undlerch-it-pech, wie man es vm den bäumen nimmt, soviel, als in zweyMaas gehet, laß solches im besagten topffe wohl zergehen, alsdenn laß darzugelbeswachs anderthalb pfund, und nachdem solches auch zergangen, undmitdempcchwohl vermtschtworden, stoß Myrrhen und campher klein, ei-nes so viel alsdes andern, darbey zu mercken, daß kein gewisses gewichtr ist,sondern man es nur nach bedüncken nimmt, giesse darein so viel baum-öl, bisdie salbe gantzlindwerde, allein man muß wohl achtung geben, daß, nach-dem das öl htnein gegossen wird, keine grosse Hitze gemacht werde, denn dercampher treibt sehr, und würde die salbe überlauffend machen, last sie kaltwerden, und wenn sie wohl Mist, so ist sie gut.