Druckschrift 
1 (1709)
Entstehung
Seite
309
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

ArtzneyBuch.

?O9

Wie man mit denen tindern verfahren soll,wann sie gebrochen ftynd, odereinenbruO

haben.

^. i Ist dieses gut.

M man das kind allezeit liegend verbinden, die därm, wennl^A sie heraus kommen, allzeit fteM und sauber hinein drücken, t)er-^^-^ nach mit der salbe für diesen zustand fein warm geschnurrt, und einstücklein von einer sauwder rmdernen blatter oder blase darauf gelegt, aufdieblatter oderblase ein6oder8fachrs bausche!, über dieses das bändlem,weiches so fest undstarck solle gebunden seyn, als es möglich zu erleiden,das schnmren mit der salbe soll alle tag zwey mah' geschehen, so soll man dasklnd nach Möglichkeitmit liegen einhalten, und auf alle weise sehen, daß essich nicht erzürnet, oder viel weinet, denn wenn der bruch sehr groß ist, so hates auch eine /«ingere zeit und grössern fieiß vonnöthen, dann solche grosse zu-ständenurmltlangerzeltzurechtgebracht werden.

n. 2 Für die klein?« kinder, wann sie wasserchrüchlein haben.limmemMe! gMmbrandtwein, ^ loth gold-myrrhen hinein gethan,

und s tag? ander sonnen oder oftn stehen lassen, nach diesen ülle tagdem kind aufgelegt, 2 oder 3 mMdeötags.

Wann die tinder catanhe oder fiüffe aufder

brüst haben.

». 1 Kanman dieses mittelbrauchen.

limm scabiosen-röhrletll'U/ld hufflattig-wasser, eines so viel als desfM andern, daß alles ein seidel wird, darnach nimm 6 loffel voll frisches^ wasser, daß das andere darmit gebrochen wird; mm auch drey ge-würtz-näaelem und einen missen zucker-cand, und laß es eine weile sieden,biß es braun wird, also ist es fertig, und kan man den kmdern immer' loffelyolldarvon geben»

Oq 3 "2