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1 (1709)
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308
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ArtzneylBuch.

>i. 12 Wann den kindern die blättern ausschlagen.

^o hengt man ihnen citronenckerne in das trincken, und giebt ihnen zim-met, Myrrhen, jedes ein wenig in weinrauten-wasser ein, es treibt ge-waltig vom hertzen.

n. 13 Wann sie blättern im halse haben.

^0 muß man ihnen ein mit weinbcerlein wohl gesottene gersten durch-^^ getrieben zu essen geben, und sie auch nicht gar zu heiß halten, die blät-tern verbrennen sich nur, und mit rothen tüchern zudecken, man soll ihnendas kratzen nicht wehren, denn sie sonst gar einfressen, wenn sie zeitig seyn,ausstehen, daß sie lufft haben, so wirds mchr grüblicht.

n. 14 Wann der halß voll lst mir blättern oder pocken. ^

^ieb ihnen eingemachte weixel oder kirschen, sie lassen den hals nicht zu-sammen wachsen, wie auch gedörrte weixel oder kirschen gesotten, undgegeben,n. 15 Für den halß, wann die blättern beginnen abzudörren.

halß, daßihnen ist, als wann sie ersticken wollen, absonderlich, wann sie begin-nen zu dörren, sosoll man Wen Unterwelten nue emen iöM voll süß ma«-del-öl, mit zucker vermischt, ein wenig warm in den halß lassen ftiessen, daslindert, lediget ab, und heilet aus.

n. 16 Wann die kinder stecken oder masern, die noch an der

amme trincken.ß^o siede der amme ein wasser von linsen, man muß aber nicht zuviel neh-^ men, aufdrey maaß wasser einen guten lössel voll linsen, und das was-ftr, wanns siedet, zweymahl weg giessen, es ist sonsten garzu grob, man sollauch mercken, daß man nicht zu starck last heißen, damit das tind keinen ca-tanh bekommt, dargeaen behüte auch vor der lufft solche kinder.i>i. 17 Wann die kinder stecken oder masern.

Wimm wWn rüb-saamen, weissen agley-saamen, gefeiltes Hirsch-Horn,"" rothe «liz s,ssii!gra ein wenig, alles zerstossen, in ein tüchlein einge-bunden, und «n das trincken der kinder gehenckt, auch offt ausgedrückt,wan«sie trincken, und dasrothe Hirschhorn mit dem wasser gesotten, gebrenntenscharlach mitdem edelgcheln-pulver,und ein blatlein gold untereinandervermischet, und eine messn-spitze voll eingeben/ ist gar gut zum aus-treiben-

Wie