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Artzney-Buch.
n. y Ein anders.
aule qvitten eingeweicht in braunellen^wasser, und ein wenig eßig> sichofftdarmit gegorgelt, ist gut für die braune.
^. lo Fürgrosse Hitze des Halses.
uittenckern in sau-Wel-wasser gelegt, laß wohl weichen, nim einen löf-^ ftl voll, Haltes eine weil im maul, es ziehetdie hitz aus.
^. ii So einernicht schlingen kan, und ihm indem halß
wehe ist.Mo nimmweitzenchaberckleyen,siede siewohl in eßigzu einem koch oder^^ drey, und durch einen trichter den dunst und rauch osst in den mundgehen lassen, das machtwohl schlmgen, es muß auf einen heissen ziegel ge-schüttet werden,thue darnach den trichter in den mund,das röhrlein mit ei-nem tüchlein umwickelt, sonst dörfft es brennen.
n. 12 So denen kindern und alten lcutcn der halß inwund aus-
wmdig verschwü llt.daß sie nicht schlingen können.ist
auch gut vor die ohravurtzcln oder drüsen bey
den ohrm.
Man nehme schaf- wolle von den lebendigen schaftn, zwischen den hindern
"^ Men, nienns gleich kothig ist, es ist besser, tuncks in chamillen-öl,
drücks aus, leO zwischen zwey tüchiem ftm warm um den halß; lst es
einmann,somußmandiewollevon einem wlddernehmen, ist es aber ein
weib,von einem schaf, und alle tage frisch auflegen, es soll bewährt seyn.
n- iz Wann einem die mandeln geschwollen seynd.IN'imm eyer-dotter, misch saltzdarunter,daß dick wird,ein wenigwild saff-"^^ ran-blüthe darunter, dann hanff-reisten aufgestrlchen, und auf diemandeln gelegt,n. 14 Vordashals-wcheundgeschwulst.
^chmierden halß mitschnittlauch-öl, hernach siede salbey in wein,drücke^-^ lhn aus.md dem krancken um den halß gelegt,fo warmals ers erleidenkan, das so langgtthun,blß es vergehet,n. 15 Em anders vor die geschwulst im halse.
em der halß geschwollen ist, der siede chamillen m eßig, und binds alsowarm aufden halß, so vergehts.