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1 (1709)
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283
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Artzney-Buch

23;

und in die wasser gethan, daß es weiß wird,eiu wenig warm gemacht,und sichdarum gegurgelt.

d.'. 2 Einander gurgel-wasser.

Dan nimmt ysop, salbey, dürre margaranten- oder granat-schalen, iedesgleich, rvsen'eßlg.frtschbrunnen-wasser, laß miteinander wohl sieden,mit rostn homg oder andern fachen süß gemacht und offt des tages warmgegurgeU.

n. 3 Noch ein anders.

Erstlich nimmt man ein halb stidel rothen wein,anderthalb seidel wasser,^^ i2blattleincreutz-salbry, braunellen ein halbes büschlein, wie manum einen krcutzer giebt, bretten wegnch? blätlein. weinrauten, wohlge-muth,,edes 3 stämmlein, allaun eine halbe nußschale,felgen z,alles durchein-anoer geschnitten, und zugedeckt, einen quer finger einsieden lassen, alsdanndurch ein tuch gesiegen, misch darunter rosen-honig, maulbeer - fasst, iedeseinen guten lbffel voll, des tags laulicht osst gegurgelt, ist gar gut vor halß-wehe, wie auch für d/e mundfaule.

n. 4 Ein gurgel-wasser.

Mtmmrosen-eßig, frisch brunnen-wasser, zucker-brodt, laß es alles mit"" einander weichen, je langer je besser, drucks alsdann aus, laß es warmwerden, und gurgel dich des tags etlich mahl; wer will, tan auch ein wenigsenss-mehl daMnehmen, es reiniget den halß gar wohl.

n. 5 Ein ander gurgel wasser, so für die braun auch gut ist.AWan nehme ein halb maaß wein,zwey yomerantzen, ^ o salbey-blatter, ßo->^ ^ nig und allaun, iedes e<n wenig, laß es einen zwerch - finger emsieden,und brauch es.n. 6 Fllrhalß'wehe.

Mit chamillm-lvasser den l)alß osstgegurM, hellet gar wohl,n. 7 Elnandlrs.

8M eisen - kraut - wasser den halß gegurgelt, und ausgewa-^^ sche».

^. 8 Für halß-wche und bräune, auch so einem die wandeln ge-schwollen, für alles bewährt.

^eiß-oder ziegen'Milch ein seidel, laß drey feigen und päppeln damn sie^den, und gezuckert, dann sich darmtt gegurgelt.

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