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1 (1709)
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238
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ArtzneuBuch.

ein tüchlein eines fingers dick mit butter überstreichen,und tormentill-wur-Hel-puwer wohl darauf streuen, einmalig warm machen, aufden schadenaufgelegt, und so viel möglich daraufgedrückt, einen bauschen von tucherndaraufgebunden, daß es nicht weichen tan, dieses vorgeschriebene muß achttage gebraucht werden.

n. iO2 Wann eine frau in dem ki nd-bette verderbt wird/ daß ihrder fordere leid ausgehet.Fimm rothe kornMumen,machs zu pulver, und streue den fordern leibwohl ein, und schmiere den leib mit hlmmelbrand-öl, und drücke ihnmit warmen tuchern hinein.

n. ic>; Wann sich die mutter heraus begiebt.

UMn nehme dotter-öl, mach es warm, tuncke nn fetzlein oder tüchlein-^^ darein,uud steck es ln den leib, so weit als man kan,oder daß mans wie^der kan heraus ziehen, das tan man etliche mahl thun, ist gut.

n. 104 Wann einer frauen die unrechte geburth ausgchet.

^" milch, darnach mmms also warm, und seße d/e fm« mit dem leib dar-auf, es ist bewahrt und HM.

n. 105 Wann einem weibs bild der unter» oder fordere leib ge-schwüUt, sie sey schwanger oder nicht.0 nimmhimelbrand oder königkertzen,chamillen,pappel,eybisch,in milchgesotten, und die sacklein mit himelbrand-öl angeschmiert, und alsowarm übergelegt.

d^. 106 Wann eine frau einen schaden bekommt, daß sie das

wasscr liichthalten kan.^0 nimm braumllen - ysop - litten - rosen - chamillen - wasser, misbe alles^" durcheinander, und giebs der frauen zu trincken, eshilfftsie in chrenbrüchen, und vergehen ihr darvon.n. 107 Dle blättern oder blasen, so denen frauen am

leibe wachsen.Zsimm zeitlosen-kraut und grünspan, eines so viel als des andern, machszu pulver, streue es auf die blättern oder blasen, sie vergehen,und beisset es von gründ aus; wann es aber am hintern leib wäre, .somache feige.« zu einem Pflaster, und streue das pulver darauf, es ftist

hinweg