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1 (1709)
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226
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,26

Artzney-Buch.

n.

46 Für die nachgeburth.

rstlich nimm reb-oder haselhüner-magen, wachs zupulver, wenn maneine Messerspitzen magen hat, so nimmt man zwey Messerspitzen zucker,treibtsmitpoley-oderweißlilien-wasserab, und trinckts.

^l. 47 Wann dasbürdel oder nachgeburth angewachsen ist,

wiesie fort zutreiben.M'imm Myrrhen, stosse sie klein, siede sie in brandtwein, daß sie wie ein"" küchlein oder drey werden, auf ein tüchlein gestrichen, und warm aufdas creutz und reihen oder lenden gelegt, es h ilfft gewiß mit der hülffe GOt>tes.

d^. 48 Wann dasbürdel oder nachgeburth nicht

gehen will.

lo soll man dem weibe einen hafm-balck für den leib hatten, <o

^ hilfst es.

n. 49 Ein anders.

Mine zinnerne schüssel in wasser warm gemacht, und der frau auf den^^ bauch.gelegt.

l^. 50 Wantttt'ttefraudernachgeburth nickt kan ent-lediget werden.Westlich nimm saturey, sieds m wasser, dünste oder bähe die ftau bar-^^ über, so kommt zur Hand die nachgeburth, dürre ist es auch gut, diechamillen seynd auch darzu dienlich, also gebraucht für das unrechte bürdetoder Nachgeburt, wenns einer frauen fürkommt, und so man ihr nicht Msst,so muß sie es chr lebenlang haben: Nimm also bäum - öl und wem, eines soviel als des andern, siede es wohl, nimm hernach em zweyfaches tüchlein, netzund legs gantz warm über die stcktt, alsdu es erleiden kaust, wo das unrech-te bürdeloderaffterbürde ist, destagesofftmahls, sie muß aber allezeit feinachttageaufdemrückenliegen.

n. 51 Eine dunst oder bähung davor.

Drstlich nimm weisse rüben mit ihren schalen, und schneids in einen ha-^ ftn, thue eine Hand voll kümmel darein; ferner nimm rotße biesen,pvley, beyfuß, wohlgemuth, Nagelkraut, rigerleinoder speltzenwnhaber-stroh, sieds wohl verdeckt, laß den dunst an die ftau, wie es gebräuchlich,gehen.