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1 (1709)
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223
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Artzney<Buch.

22z

wann das kind schon hervor ist, es macht sonst den lindern gar feuchteköpffe.

n. 22 Zur schweren geburth.

Man nimmt beyfuß in wasscr gesotten, lcgts mit dem kraut warm über""" dennabel, und bey beyden füsscn, zwischen den geburths-ort überge-schlagen, es befördert wundrrbarlich die schwere geburth.

^. 2z Wann eine frau nicht gebühren kan, ob schon das kind

vierfach liegt.Mlmm weiß und grauen sonnabend-gürtel, saturey, jedes eine Handvoll, dieses alles in wein gesotten, dem weib das lincke knie gebun-den; wann das kind genesen, so muß mans im augenblick wiederumwegthun.

n. 24 Ein anders.

AMan nehme hopffen, den man zum bier braucht, laß ihn in einem wohl->^^ verdeckten Hafen oder topffsieden, schütte den in em sactlem, balgeihn aus, und lege chn aufden bauch. Setze die frau aufden kinder<tuhl,bahesie mitden vorgeschriebenen kräutern, schmiere die lenden und weiche«/ mitweiMien-öl.^l. 25 Wann eine frau die wehen verliehrt.

>an streiche ha,^sen-schmaltz auf ein graues papler, mache es unge-fehr <üsder stauen-scheitel »st bey ^ fingern breit, und legsauf diescheitel.

d?. 26 Ein anders.

lWan nimt petersttgen< kraut, sammt der wurtzel, stöst es wchl M-^^^ schen zwey steinen,legts der stauen zur geburt-arbeit eben auch aufdiescheidet, so machts der frau wehen genug, und gieb ißröas kräutlein in dieHand.

n. 27 Wann einer stauen d/e wchen nicht recht gehen

wollen.So räuchere siemit gelben vellgen alsobaldgehenihrdiewehen.n. 28 Ein anders.

M^olt ihr die frau bald gebahren machen, so nehmt 7 vappel-bltitter,^^ und bindets der stauen auf ein diech, oder schenckel, so kommt sie baldnieder.

N. 28