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Artzney'Buch.
n 17 Wann eine frau das killd nickt empfindet, und besorgt,
es wäre todt.lM.an nehme dicke schnitten rockenes brodt, bähe es, undlegs so warm,-^^ als du es erleiden kanst, aufdennabel, von stund an wird sich daskind rühren, wenn es anders ein leben hat.
n 18 Ein anders.
Mimm fünss oder sechs frisch? eyerklar, thue es in eine zinnerne schüssel,"^ lnmm eine gantze muscarennuß, gewürtz-nägelein, mastix, stoß es allesklar, thue es unterdas eyerklar, setz es aufem glütleln oder feuer und laß eszusammen lausten, man muß es allelmil rühren, damit es gleich zusammenlaufft.alsdenn gleß zwey loffel voll kmder-balsam datuntee,nimm eine hanss-reiste, die muß man voneinander ziehen, daß es breit werde, alsobaldwarmaufstreichen, und also über den bauch legen. Die schnittchen von rindsteischm einem malvasier gesotten, und gewürtz, starckt auch das kind.
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Wann eine frau über die zeit, das ist, allzulange mit demkinde aicnge.?an nimmt wermuth, wohlgemuth, sontt<tbe/,ö-FÜlte/u/,5 aöwuten, laß' es zugedeckt wohl in einem wasser sieden, auf ein tuch aufgestrichen,hernach über den bauch und lenden gelegt, so kömmt das kind, es erledigetauchdieftauvomtodtenkind; nachder geburth soll man gleich das Pflasterwegthun.
di. 20 Eine dunst oder bahung, wann sich die mutter bey einerstau nicht öffnen will, und doch die zeit zu dergeburth da ist.M>cm nimmt chamillen, kaßpappel, und rübschalen, siede es in wasser"" wohl zugedeckt, wenns weich ist, so schütte küh-milch darauf, laßesmiteinander sieden, hernach unter den leib gesetzt, daß ihr der dunst in denleib gehe, dieses hat eine gute Hebamme denen wetbern gebraucht.
n. 21 Eine dunst zu der mutter. so gut ist, und befördert
die wehen.«Han nimmt mutter-kraut, frauen-blätter, Melissen, chamillen, eines sd"^ ^ hjel als des andern, thue es in einen Hafen oder topff, laß zugedeckt eineweil sieden, thue es in eine fchüssel, stell es uuter die stau, laß den dampffwohl an sie gehen, aber ohm noth so« man keine dunst brauchen, sonderlich
wann