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1 (1709)
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218
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Artzmy'Vuch.

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müssen die krauter wohl zugedeckt in halb rothen wem^ und balb schmiedetWasser gesotten werden. «"M^^mlror-

Darnebenwird zuträglich seyn, in der Wochen 2 oder zmabldtSvut-der: Nlmmmastix, muscatenuüsse. muttermageleln, und emhaaaen odereberwurtzel. iedes ein loth,zu pulver gemacht,und eingenommenem Messer-spitze Vollaufeinmahl. "«^,!^

Item, wird vor emgewisses approbirtes Mittel gehalten, zuverbü-tung unzeitiger geburt, etliche tage nacheinander ftühmorgens eines wa-ten schwer der innern hauNem aus hüner-mägelein gepulverisirtinwemnüchtern einzunehmen. Zum ordinären trinck-wasser wird ein gesottenesmastix-wasser mtt zimmet bereitet. " ,""««,

n. 4 Wie man schwängern frauen helssen soll, wann ihnen vorder zelt wehe wird, und das kind mir qewalt von ihr drm-gen/ oder die fraucn - kranckheit kommen will.Mimmeinen löffelvollrosen-wasser,und das weisse von einem ey, «r-schlags wohl in einem Hafen oder topff mit einem langen löffel, daßwohlfaumbt oder schäumt, darnach nimm ein reisten werck,und mach einPflaster, leg dich m das bette aufden rücken, tunckedas reistlein eine Handgroß in das häflein oder töpffgen, legs auf den nabel, mit dem Haupt mußman niederer als mit dem untern theil l/eaenM/be also anderthalb stundenim bette, kehredich aufkeine stlte, darnach merck auf dich,duwirst empfin-den, wie sich das kmd mit gewalt auf seinen rechten ort wird kehren undziehen.

Item,nimm Honig und ein weuig ungebeuteltes rockenes mehl,machein teiglein daraus, streichsaus ein tüchlem, legs warm aufden nabel, undbarunter, so stillen sich dle wehen, und erhalt sich das kind bey der mutter.biß es rechte zeit lst. ^

Wo sich aber der stauen kranckheit nicht stillen wolte, so nimm voneinem rockenen brod 4 sinaer 5rnt, uno einen finger dick, stecks voll mitgewurtz-nagelein an. laß es aufeinemrostgar wohl bähen, hernach laß esdieftau, so warm als siekan, mit den nagelein essen.

n. 5 Wann eine schwangere frau belorgt ssewerde um das kind

kommen, und wann der fiuß zugegen ist.Nimm eincrmde von einem rockenen leib oder hauß - brod einer manns-^ sMnn breit, und rund geschnitten, und Honig daraufgegossen eme mn-ftatennuß und naglein zerflossen, aufdiermde gestreuet, aufeineMtoderkohlftuer gefetzt, warm aufden nabel auflegt, und daraufaufoem rücke»

still