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1 (1709)
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Artzney'Buch.

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osst seynd gebraucht worden von frauen, und wenn sich die zeit gezeigt hat,dreymal in einer Wochen zur stärckung des kinds hat man allezeit ein rundesscheiblein lebzeltlein, wie sie die lebzelten um zwey Pfenning in apothecken

zimmet, nägelein, ein weniggeriebenen sassran und muscatennuß gestreuet, auf einglüNein oder feuerwarm gemacht und aufden nabel gcleget. bleibt einen gantzeu tag und nachtso liegen, man gehe, fahre oder thue was man will.

nu. Doch ist der klnder-balsam ieden einzunehmen nicht zu ratheu,weilen er gar zu hitzig ist, und die ftaiß Ddcr schwere noth verursachenkan.

n. 2 Ein köstliches Wasser, wann die gcburt zu unrechter zeit

brechen will, und sich schmertzen m lcnden und

schooß erheben.

^imm abgeschabte wolle von scharlach ein loth, rothe rostn, ingber, gal-gant,zimet, cubeben, drachen-blut, scharlach-beer, iedes ein halb loth,natter wurßel, heydelbeer, niastix, iedes ein quintlein, rothe präparirtecorallenemhalbamntlem, bisam vier gran, mach alles zu pulver, stoß mithoniMU einem Pflaster, legs übern bauch und lenden.ef. 5 Wie man sich in dieser kranckheit zu verhalten.

MMich sollen die obern theile, als die arme, wohl gerieben werden, und6^ mögen auch etwas fest gebunden seyn.

Zuwandern soUvonder latwerge zu stärckung der mutter und kindunter zelten einer k'^emea nuß ^otz. zu Mckungder frucht, und zusammen-ziehung der bänder.gebrauchtwerden: Nnum rothe rostn drey lßth schar-lachbeer, tormentnl-wurtzel, iedes zwly scrupel. masnr, prapar/rtZMn-dein iedes ein <crupel,dermagisterienvon orientalischen perlen und corallen,iedes ein halben scrupel, candirtecitronen-schalendreyMltteiN/Mitcoral-len-und quilten-sasstzii cmer latwerge gemacht.

Drittens soll der lelb neben den lenden mit der marggrafen-salbe, dar«unter etwas disnllirtes mastix-öl vermengt ist. des tages zwey oder dreymalwarm geschliciertwerden, woraufdaspfiastersowohl auf den leib als len-den warm aufgelegt kan werde«, doch öffters, daßdiemeren nicht schadenleiden, vonden lenden hinweggenommen. Gegenwartiges Pflaster starcktgewaltig die frucht, neben zusammenziehung der bander: Auf den nabelwird nützlichen mit einem bißleinbaumwollederkinderbalsam zu stärckungder frucht warm aufgelegt: würde ferner gefahr erscheinen, so w<ire zuträg-lich mit den trauter» die geburts-glieder zu dämpffen oder bähen, doch

Ee müssen