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1 (1709)
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204
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ArtzneyBuch.

reiben an den füssen mit dem heissen ziegel und saltz, darauf sich schlaffengeleget, solche frauen, welche mit diesem zustande beladenseynd einem gros-sen tovsswehe unterworffen, dann das blut, das unter sich gehen solle, ge-het über sich.

n. 2 Ein anders.

M'lmm pomeranßen-schalen, 9 blüthen saffran, und ein wenigzucker,"^^ thue die stückln ein seidel oder nösel wcin, deckswohlzu, daß keinedunst darvon kan, laß ^fiuger einsieden, darnach trincks fein warm nüch-tern aus, und faste darauf.

n. z Noch ein anders.

'ndas trincken lege tausend güldenckraut samt der wurtzel, undtrincke" stets darvon.

i>s. 4 Noch ein mehrers.

^imm meiissen-wasser, 9 blumen saffran, und ein wenig zucker vermengsuntereinander, wachs warm, und wo es keinen rechten fortganghat,sotrincks.

!>l. 5 Wann einer frau ihre zeit/anFai/Kttb/l'/bl's.

zM imm rothe päppeln, wMMen-wurtzel, jedes eine Hand voll, kreen"^^ 9 blätlem, poley, saturey, roßmarin, iedes 9 gipssel.sadelbaum, rha-barbara. seneschlätter, «des ein loth. lorbeeren zwey quintlem, muscaten-nuß-blüthe ein qmnUem, diese stücke alle zusammen m ein säcklcln gröblichtzerschnitten, und in; maaß wein über nacht weichen lassen den wem heißdarauf gegossen, hernach den topffmit einem teige oder leim bey der stürßewohl verklebet, daß kein dampffdarvon kan, und ein sud miteinander thunlassen, denn alle tage ein halbes seidei morgens zwey stunden vor dem essen,warm oder kalt getruncken, wie man will; wenn der topff aus, kan manwieder so viel frischen welndaraufslessm, undwieder einen tagdaraufwei-chen lassen.und davon getruncken, wann es aufeinmahl nicht hitsst, so wlrosgewiß daß andere mahl helssen.

^l. 6 Wann eine frau ihre rosen nicht hat. ^

«Man nehme Melissen, roßmarin,fonnabend-gürtel, isop,salbey, von denen^^^ stengeln abgestreisst, und klein gehackt, ein frisches cy darein geschla-gen zu einem küchlein backen lassen, denn in einer guten hünner-suppe gesot-ten, und den gantzen monat davon getruncken.

n. 7