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1 (1709)
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205
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Artzney-Buch,

2O5

^l. 7 Die zeit zu treiben. ^. ^ ^

(>7imm eine süsse pomerantz, schneide die schale mg'hohle sie gan»^««d fülle sie mit baum^

mit der schale wieder zu, setze sie m eine gluende asche, laß braten, blp das olgantzhinew gegangen ist, sie so warmalsdukanst, wann es schon em,ayrlst ausblieb en, so komm: es weder.d?. 8 Ein anders die zeit zu treiben.

W?.an nehme dessauerteigs von rockencm Mehl sogroß alsemey, gttßw^ emftchelbach-odersiüß-w

wassersgeschöpfft, laß esübernachtstehen,morgensselgees ab, dessen clNhalbes seldel aufeinmahlgetrunckcn, mankansvfftproblren.l>l. 9 Ein anders darvor, so eine frau die rose oder monat> zelt

nicht ordentlich hat.He muß z tage zuvor, ehe ihre zeit kommen soll, alle tage zwey mahl diese^ suppe trincken: man macht von frischen eyern cm tbchlem, und thutdieses puloeru/lter die eyer schlagen: ntmmlaud-sassran, znnmt uno ca-sicn Ms, eines so vlelals des andern, stoß ein ledes besonders gar klein zupulder, darnach alles wohl zusammen vermischt, nimm davon emev dma-nnschwer zu einem ey; mellssenund beyfuß kanst du auch nach gcduncrendarunter schneiden, backs in schmaltz oder fett, legs kuchlem darnach m ei-ne magere hüner'suppe. laß wohl darln sieden, trinck alle abend und mor-gen ein schälchm voll davon, sowarmmanswdenkan; Wmnvuaververmeinst, daß das gchlüthchigsty,undmchtdurchd«adernkan. ^o tanildu auch sicher mwährender zett, wenn du es bekommst, alle abende blerws-fel voll dieses vermischten wasscrs tnncken; Nlmm wllden hanss, wlldesdistel-wasser, wenns zuwider wäre, kan man ein wenig weAn zuclercanddarein legen, doch es ist noch besser, wenn man denbuffunddlstel zusam-men stöst, und mlt mellssen-wasser durchdruckdas kühlet das geblut bey dermutter ab.

n. iO Die saturey<uppe zu machen.

Wan nwmt eine Hand voll saturey, es sey frische oder dürre, thut es in ei-6" «en z seidel-oder nössel-topff, gießt daran eine gute capaun-uppe, unoeine muscateu-nuß, mutter-naglein 9 und ein wenig gantzen land-M-fran, wohl vermacht zu einem feuer gesetzt, gemach sieden lassen, biß em Mioseidel eingesotten sodann vom feuer gesetzet, und lassen kalt werden, alsdannnimm alle morgen und abende ein viertel von einem seidel von dieser suppe,

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