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1 (1709)
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203
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___________________ Artzney-Vuch. ___________ ^20;

ausgedrückt, setzdas wasser wieder auf ein kohlftuer, binde mein tuch mut-ter-nägelein,muscatenuuß-blüthe,zlmmet-rinden,galgant, jedes > kreutzerschwer, legs i stunde ins wasser, dann nimm l pfund zucker,verschaumedenselben mit obigm gesottenen wasser,laß den syrup zu einer honig-dlcke sie-den, verwahre den in einem glase, oder zinnernen gefaß, daß nichts ver-raucht, die frau soll mercken, wenn sie den syrup nimmt, wie er ihr dient;wann er alsobald die heimliche kranckheit bewegt, daß sie fliest, soll sie nichtmehr annehmen, damit die kranckheit nicht überhandnehme, und zuviel ftiest, und die natur schwache, esware einer stau fast nütz, dieeinemäs-sige kranckheit gehabt, daß sie ein wild-bao brauche, so es aber nicht beliebt,daßmanihreinbadmache,daßzuder kranckhelt sonderlich dienet, richtedas bad also zu: Nimm ein grosses faß, nach dem maaß von der frauen,wie lang sie ist vondenfüssen, blß aufdie achseln, und laß den andern bo-den abschneiden, also daß die frau in einem boden des fasses mag stehen,und die obere des fasses unter die axeln gelangt, und so diefraudarinnenstehet, soll man oben um das faß wohl verdecken, daß allein der stauendie achseln und der kopssherauß gehe, und die armen; man soll unten andas fuß oder darneben ein groß loch machen, damit man mag hineingreif-en, stopffeein tüchlein vor das loch, und mach ein bäncklein in das faß,vaMeftau mag sitzen, und mit dem fordern leib frey seyn, min einen kesi,sel,da«m zwey schaff oder gelten wasser gehen, thuein das wasser hernachbeschriebenematenen.laß sieden, so lange ein eywohl gesotten hatte, dar-nach laß kalt werden,wohlverdeckt,mmm ein viertel-pfund aloes, eine Handvoll saltz. 3 loth alant-wurhel. salbey, sonnabend-gürtel. balsam. müntze, je-des eine Hand voll, ftauen-haar, johanms-kraut, feld>channllen, romanischechamillen,himelbrod,eysenkraut,spicanarden,aucy von ieden l Zand voll, ro<»the rostn samt den potzen oder knospen, unausgedroschenen Haber, iedes syviel als der obern kräuter,den eysen-zunderoder schlacken, wie in der schmie-de gefunden wird, gehißt, in das faß gelegt, worinne die stau stehet, vonden gesottenen kräutern aufdie glüende schlacken gegossen, damit die fraudendampss von unten aufempfange, und mit den fassen voneinander stehe,und sehr sch,'o:tze, und den schweiß allweg mit den tüchern abtruckne, dasbad soll-sie offt brauchen, so sie trafst halbereines leiden mag, so sie abereine schwache frau ist, so kan sie das im monat ein mahl brauchen, 3 stundennach dem essen, und sollnach dem bad nicht gleich trincken, sondern liebergrossen durst leiden, daß ist ihr sehr gesund.sie soll aufsich mercken wie lang,oder wie offt sie es erleiden mag. die frau soll ihr auch alle nacht die füsse wa-schen in einem warmen wasser, darinnen sonnabend-gürtel oder beyfuß ge-fttten ist, Hitze oder röste auch saltz auf einem ziegel, und lasse die sohlen wohl

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