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1 (1709)
Entstehung
Seite
183
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Arhney-Buch.

M

^l. 4 Ein trcmck in starckcn husten und catarrhen.

^ inm ysop-wasser, thue darein dörre blaue vettgen, gewürtz-naglein,süsseholtz, braunen zuckercand, jedes ein wenig, diese stücke in obgemeld-ten wasser sieden lassen/ davon abends drey oder vier löffel voll warm ge-truncken.

^.5 Für den husten.

D?an nehnle salbey und cronabeth - oder Wacholderbeeren, auch einwemg^'^ kümmelnachgeduncken genommen, in einer milch gesotten, darvonimmer zu trincken gegeben,b?. 6 Ein anders vorden husten.

Ninen löffel hvnig, so viel gestossenen braunen zuckercand / einen rattig^^ zu dünnen blättlein geschnitten, untereinander auf den oftn, oder imfommer in heisser asche lassen stehen, so Ms ein wässerlein, dasselbe allemalabgegossen, si lang es was gibt, hernach durch eintuch gedruckt, derselbefasst zst gut zum husten,i^l. 7 sin anders.

Wimm eine Hand boVlungcn-kraut, etliche ftengelysop, ziemlich viel süsse"^^ holtz, etliche feigen, einen

löM kümmel; alles in wasser gesotten, alle morgen und abends warm ei-nen trunck gethan, und mit einer brüst salbe die brüst geschmieret.

n. 3 Noch ein anders.

AM an nmmt stabiostnMvv-Md röhrlemtraut-wasser, siedsmit zucker-'^^ cand, daß es ein dickn Wt wndh, löst auch darbey ein gewürtz --glein, und etlichebUtthe Wran sieden.

^ 9- Für den husten.

RManinehme 15 blattlein ftlbeu, und ysop, wasbnMseey fingern fassen^ ^^ kanst, lungenkraut auch so viel,gieß em halbes maaß brunnen-wasser,und drey löffcl voll Honig darein, laß haw einsieden, trinck abends und mor-gens einen guten trunck darvsn, das thue so lang und offt, biß der hustenvergehet.

n. ic> . Für die Heiserkeit und husten.

HMan nehme frisch brunnen-wasser, so viel als einen guten trunck, darin-^ em löffel voll weissen zucker, ein lössrl voll butter, und fünffbrockenwnß brodt, dasselbe zusammen meinem hafiem gesotten, durchgesaget, z»morgens, mittags, und abends gettuncken>

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