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1 (1709)
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184
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l34

Artzney-Buch.

'ä

i^. il Ein anders für den husten.

Man nehme feld-kümmcl, so viel man aufdreymahl zwischen drey fingern

»^ Men kan, thue es in ein sauber Mein oder töpstem, giesse frisches

wasser daran, laß wohl sieden, alsden« nimm ein oder zwey löffelvoll Honig,

thue es darein und trinck abends und morgens davon, so viel du es erleiden

magst.

n. 12 Wenn einem ein catarrh - oder steck-fiuß fällt, daß man

vermeynet, es erstücke einer.Wimm mastix, naglein, weyhrauch, stoß sie klein, mache einen teig mit"^^ eyerklar und rosen-wasser daraus, streichs aufein tuch, legsvorn aufdie stirn und würbet, wenn es eme stunde gelegen hat, so thue es herab, undwenn es die noth erfordert, legs wiederum auf.

n. iz

Für den catarrh, wenn er starck fallt,das schucckem> pulvcr.

»annimmt eine gantzeschnecke, wie sie ist, die abernoch nicht ausgekro-chen ist, wischt sie sauber ab, und stöst sie gar klein samt dem Hause,nimm auch eine halbe muftaten-nuß, ein wenig weMauch, ein wenig mu-scatnüß-sälblein einer bohnen groß, alles untereinander gestosseu, von die-sem streicht man den Halbe« theil aufein leder. eines halben thalers breit,machtsein wenig warm, undlegtsaufdenwürbel, lästs so lange liegen, bißder catarrynachlast.^. 14 Eln scUvlem auf den kopff zu machen/ welches den

catarrh aufhalt.Ms soll mastix, weyhrauch, agtstein, von jedem ein halbes quintlein ge-°^ nommen werden, heiligen geist-saamen, spanisch pech,iedes ein quint-lein, rothe rostn, was man mit drey fingern fassen kan, von züudel oder zar-ter leiuwand em säcklein gemacht, die spenes darein gethan, zugenähet, undaufdicscheitel gelegt.

n. 15 Ein Pflaster aufdie brüst zu legen.

^ u solst apssel aufeinew reibeisen reiben. nimm hernach capaunen - fett,^ ms mandebdl, eines so viel als des andern, auch eine weisse zwiebel, dlehacke aar klein, und thue sie auch darzu, und ein wenig saffran, einen scrupcllpc, ^ ccc>. röste es durcheinander, streichs auf ein blau Papier, legs aufdie brüst, so warm man es erleiden kan.