Artzncy-Buch.
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ner blossen Hand angerührt werden, darnach thue es in ein seidenes säck-lem, mitemerhöltzernennadcl zugenäht, ildann es die eyserne nadel nlchtleidet^ hengs an die lufft, damit es nicht verderbe;wann einem menscheneinfuß abgenommen wird, oder sonsten blutet, so giebt mans ihm in dieHand, es stillet das blut gewiß, das sacklein, welches man der person gege-ben, und das blut gestillet ist, mußman hinweg thun, dann es keiner andernperson mehr hilfft.
dH. 4 Ein anders.
Mimmden staub, er siehet wie einebaumwoll aus, so sich in dem« falten"«^ der Hosen gesetzt/denselben in die wunden gethan.
n. 5 Eine andere bewährte blutstillung.
Mm man, oder zwischen denen frauen-tagen nimm grüne teich-ftösche,^^ thue sie in einen glasirten Hafen oder topff. setze ihn <n einen back-ofcn,und laß die frösche dörren, und zu pulver werden, es sey der mensch ver-wundet wo er wolle, das pulver ein wenig in die wunden gestrcuet, es hilfft.
K 6 Ein anders.
llmm mooß von eillem todten-kopss, alsbald man es in d/e wunde' tMt, und in der Hand erwärmet, so ist das blut geMet.
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Em anders.
?an schneide einen fleck aus einem /Mut, und lege ihn auf das" blut.
^s. 8 Ein anders.
Llmm die rothen blumen, so im körn wachse«, mit kraut und allem zu' pulver Mrennt, und in die wunden gestreuet.
N. 9
Ein anders
Zan nehme sau-koth, so fnsch ist, pulvere ihn, und streue ihn in
die wunden.
n. lo Ein anders.
limm eywschalen, daraus Hünlein gefallen seynd, zerstosse sie zu pul-' ver, thue es m die wunden, die nicht wollen aufhören zu bluten, so stehts
von stund an.
^. ii Ein anders.
M n nimmt alaut-wnrtzel, legt sie unter die zungen, es stillet
^^ das blut. n. 12