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1 (1709)
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168
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Artzncy-Buch.

i63____________

ner blossen Hand angerührt werden, darnach thue es in ein seidenes säck-lem, mitemerhöltzernennadcl zugenäht, ildann es die eyserne nadel nlchtleidet^ hengs an die lufft, damit es nicht verderbe;wann einem menscheneinfuß abgenommen wird, oder sonsten blutet, so giebt mans ihm in dieHand, es stillet das blut gewiß, das sacklein, welches man der person gege-ben, und das blut gestillet ist, mußman hinweg thun, dann es keiner andernperson mehr hilfft.

dH. 4 Ein anders.

Mimmden staub, er siehet wie einebaumwoll aus, so sich in dem« falten"«^ der Hosen gesetzt/denselben in die wunden gethan.

n. 5 Eine andere bewährte blutstillung.

Mm man, oder zwischen denen frauen-tagen nimm grüne teich-ftösche,^^ thue sie in einen glasirten Hafen oder topff. setze ihn <n einen back-ofcn,und laß die frösche dörren, und zu pulver werden, es sey der mensch ver-wundet wo er wolle, das pulver ein wenig in die wunden gestrcuet, es hilfft.

K 6 Ein anders.

llmm mooß von eillem todten-kopss, alsbald man es in d/e wunde' tMt, und in der Hand erwärmet, so ist das blut geMet.

^-7

Em anders.

?an schneide einen fleck aus einem /Mut, und lege ihn auf das" blut.

^s. 8 Ein anders.

Llmm die rothen blumen, so im körn wachse«, mit kraut und allem zu' pulver Mrennt, und in die wunden gestreuet.

N. 9

Ein anders

Zan nehme sau-koth, so fnsch ist, pulvere ihn, und streue ihn in

die wunden.

n. lo Ein anders.

limm eywschalen, daraus Hünlein gefallen seynd, zerstosse sie zu pul-' ver, thue es m die wunden, die nicht wollen aufhören zu bluten, so stehts

von stund an.

^. ii Ein anders.

M n nimmt alaut-wnrtzel, legt sie unter die zungen, es stillet

^^ das blut. n. 12