Artzney-Buch.
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netze zwey tucher in kalten wasser. eines leg auf den kopss, das ander aufdennacken, man kan auch ein nasses tuch in mund geben; es ist probirt wordenan leuten, die tag und nacht geblutet haben,n. 13 Ein anders.
hrebs-augen zu pulver geflossen, so viel man zwischen zwey fingern fassen
^ tan, eingegeben.
14 Ein anders.
limm von linden-blüthenden saamen, so zwischen zwey ftauen-tagen,
^ den letzten tag vorder fomu'n aufgang gesammlet ist worden, denenerwachsenen 15,16,17 körnlein, einem klnd 8 biß 9 eingegeben,n. 15 Ein anders.
DAant-wurtzel unter die zunge gelegt, verstellt dem Patienten das"^ bluten.
n. 16 Ein anders.
Mßufeinmaaß frisch wasser, ein seidel oder nösseleßig, und einen lössel"^ voll Mfwssene braun-zeltlein, tuncke ein tüchlrin darein, legs aufdiestirn und leber, auch aufbeyde fuß-solen, ist gewiß und bewährt,n. 17 Ein anders.
wm ein leinen tuch, netze es wohl in einem scharssen weitt-eßig, schlages naß um den halß, und gib dem kraucken vier blatter von betonien-kraut in mund, so Verzehrs ihm.
Fürdas blutender wunden.
1 Ein Mittel snr das vwtcn der wunden, und last sie
nicht schwüren.Mm buchene kohlen, stossesiezupulvex, und streue es dem Patientenin seinen schaden, so wird ihme alles bluten vergehen, wie auch der af-fel oder geschwulstund entzünduna.>i. 2 Das blut zu stillen in den wunden.
Uimm die weisse woll aus den zeitigen cardobenedictencknöpssen, dörrs," lege die woll aufdie wunde, so da blutet, drucks mit einemfinger nie-der, und mnds zu. Wann eine ader nach dem lassen nicht hassten will, sohilfst dieses Mittel.
n. ? Ein anders.
Krabe erdbeerwurtzeln zwischen zwey stauen-tagen, daran noch dieblüthe und beeren stel>n, MM man sie gräbt, müssen selbige mit kei-ner
n.
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