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1 (1709)
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166
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Artzney-Buch.

z

K. i Noch ein anders.

Myer-schalen, in welchen hüulein seynd ausgefallen, zu pulver gemacht,

'^" und geschnupsst.

n. 4 Mehr ein anders.

Mas eigene blut, so aus der nasen fließt, zu pulber gemacht, und ge-

^^ schnupjft.

dl. 5 Wieder ein anders.

MFann das bluten nicht aufhören will, so gib der persoll in die Hand

"^ auf der seilen, wo die nasen blutet, täschel-kraut, so bald das

kraut erwärmet, so stillet sich das blut.

N. 6 Ein anders.

Ammpetersilgen-kraut, Halts derjenigen persott, welche blutet, bor die

' nase, es ist gut.^. 7 Ein anders.

Wothen beyfuß in die Hände gegeben, biß er erwärmet, stillet das^^ bluten.

n. 8 Ein anders.

Mtmm flöh - kraut, gibs ihm m die ha/lde, la^ es wohl erwärmen,'^ es hllfft.

n. y Ein anders.

Mimmweinmuteu, und nessel-wurtzel untereinander zerflossen, aufdie"^ schlaffe und pulß aufgebunden, alsdann die nessel allem gestossen, undin die Nasenlöcher gethan, HUssc sehr wohl,di. ic> Ein anders.

Z'imm saukoth, wie man ihn hat, in ein tüchlein gebunden, und in einen

" starken eßig getunckt, und für die nase gehalten,n. ii Ein anders.

M'lmm verbrennten leim aus ememosen, oder wo man den haben kan,"^^ leg ihn in einen scharssen eßig, streich mit dem finger das telglcin ln dienase, lege darvon auch aufdie pulß.d^. ,2 Ein anders.

ZMimmrothpuckeu-wasser, dessen einen guten trunck eingegeben, und"^ wann das blut stehen will, so wird der mund und lesstzm schwars,aber es geschiehet dem krancken nichts: llach dem rrunck nimm kleine rothebrenn-nesseln, ganserichkraut durcheinander gestossen, stecks in die /lasen-löcher, binde darvon aufbeyde pulß, und gib ihm schöllkraut in. die Hände,

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