6 1 2 Von den Schleichkrankheiten.§. 604.
Diese Verhärtungen der Eingeweide, dieseGrundlage zur Eiterung im Blute, und diese Fäu»lung der Galle, entstehen oft ohne eine vorherge-gangene hitzige Krankheit. Man wird sie anden nämlichen Zufällen erkennen, die ich schonangezeiget habe.
§. 625.
Die Nervenkrankheiten machen mehr als dieHälfte der schleichenden Krankheiten aus. Per«sonen, die damit behaftet sind, können §. 500,501, 502, 50), 516, und 517. einige Anwei-sungen finden, die Zufalle derftlbigen zu mäßigen,und ihren Fortgang aufzuhalten.
§. 606.
Diejenigen, welche mit Beschwerde Athemholen, welche nicht gehen können ohne besetzt undbeklommen zu werden, welche zuweilen ein wenighusten, und öfters Herzklopfen spüren, ohne dochden Nervenkrankheiten unterworfen zu seyn; wel,che nicht schlafen können, wenn sie entweder niedrigmit dem Kopfe, oder in einem verschlossenen Bette,oder auch in einer etwas warmen Kammer liegen;oder welche nach ihrem ersten Schlafe mit großerAngst erwachen; solche Personen, sage ick/, beywelchen sich alle oder einige von diesen Zufällenvereinigt befinden, haben einen heimlichen Fehlerin der Brust, der sie in sehr schwere und recht
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