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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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611
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Von den Schleichkrankheiten. 611§. 60^.

Die Verhärtung eines Eingeweides §. 6c» I.ist zwar nicht so gefährlich, als diese beyden andernKrankheiten, und man sieht täglich Personen. diedamit behastet sind, lange leben, ohne sehr vielUngemach davon auszustehen. Inzwischen ge-schieht es doch oft, daß eine solche Verhärtung umein merkliches zunimmt, wodurch nicht allein dieVerrichtungen des angegriffenen Werkzeuges inUnordnung gerathen, sondern auch den Werkzeu-gen der benachbarten Theile, durch den Reiß undDruck, den sie ausstehen müssen, ein gleiches wie«verfahrt. Daher kömmt eine Menge der schreck«lichsten und unheilbarsten langwierigen Krankhei-ten; und der größte Theil der Wassersuchten rührtdavon her. Die Heilung dieser Geschwülste er,fodert von Seiten des Arztes viele Aufmerksam»keit, und von leiten des Patienten viele Geduldund Standhastigkeit in dem Gebrauche der Arze-neymlttel. Die lcbcnsordnung muß aus Speisenbestehen, die aus dem Pflanzenreiche genommensind, hauptsächlich aus Krautern und Obst, dasleicht zergeht, und aus ein wenig zartem Fleische.Man muß bey dem Gebrauche der eigentlichen sau-ren Arzeneyen sehr bebmlam seyn, und sie nichtalleine oder in allzustarken Dosen einnehmen. DieMölke No. 17, die Pillen No. 18- und No.57^verschiedene mineralische Wasser, der Saft von Ci«chorienkrautern, sind Mittel, die sich hier gut passen,und oft die beste Würkung gethan haben.

Qq 2 §,604.