Von der Geburt.
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der Verstopfung und Entzündung vorbauen, dieSchmerzen stillen, die Theile erweichen, und alleszu einem guten Ausgange vorbereiten.
So lange die Geburtsschmerzen dauren, mußman keine andere Nahrungsmittel- geben, als alledrey Stünden ein wenig Brodtsuppe, und sovielBrodt-Tisane, als die Kranke verlangt.
Alle vier Stunden setzt man ein Clystier auseinem Decoct von Käsepappeln und ein wenig Oel.In den Zwischenraumen zwischen den Clystierenläßt man sie über einem Dampfbad sitzen, nämlichüber cinemBecken, oder Nachtstuhl, worin sich war-mes Wasser besindet. Man'reibt die Theiledes Durchganges mit ein wenig Butter, und legtauf den Unterleib Umschläge von warmen Wasser,welche ungemein wurksam sind.
Wenn die Hebammen diesen Weg einschla-gen, so thun sie nicht allein keinen Schaden, son»dem die Natur gewinnt auch Zeit, das Ihrige zuthun. Eine große Anzahl von Geburten, welcheansanglich schwer zu seyn schienen^ laufen glücklichab, und man hat wenigstem? Zeit, sich nach Hülfeumzusehen. 'Ueberdies sind di« Folgen der Ge-burt glücklich; dahingegen bey der erhitzendenVersahrungsart, wenn gleich die Geburt zu Etan«t»e kömmt, Mutter und Kind so erschrecklich vielgelitten haben, daß oft beyde umkommen.
§. 368.
Ich weiß, daß diese Mittel nicht hinreichen,wenn das Kind eine unrechte iage hat, oder wenn
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