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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von der Geburt.

sich bey der Mutter ein Fehler in der Bildung derGeburtstheile befindet, aber sie verhindern wenig«siens, daß das Uebel nicht größer wird, und lassen,wie ich gesagt habe, Zeit, sich an Geburtshelfervder an geschicktere Hebammen zu wenden.

Ich wiederhole es noch einmal, daß die Heb-ammen sich sehr in Acht nehmen müssen, die Wei-ber zur Arbeit zu nöthigen, wodurch sie ihnen un-endlich vielen Schaden thun, und wodurch sie dieGeburten unglücklich machen können, die mit et-was Geduld vollkommen glücklich abgegangen wä-ren ; und ich dringe um dcstomehr auf die Gefahrder voreiligen Anstrengung zur Arbeit, und auf dieNothwendigkeit der Geduld, da diese Verfahrungs-<lrt bey allen schlechten Hebammen allgemein ist.

Man fürchtet die Schwachheit, worin die Ge-bahrenden zu seyn scheinen, man bildet sich ein,baß sie nicht Kräfte genug zur Geburt haben wer.den, und aus dieser Ursache glaubt man sich berech-tigt, ihnen Herzstärkende Sachen zu geben. Aberdies ist lauter Einbildung. Man verliert dieKräfte nicht so geschwinde. ieichte Schmerzenmatten ab, allein je stärker sie sich vermehren, destomehr erheben die Kräfte sich wieder, sie verschwin-den nie ganz, wann fein fremder Umstand vor-handen ist; und man kann sicher überzeugt seyn,daß, bey einer gesunden und sich wohlbefindendenFrau, die Schwachheit niemals die Geburt ver.hindere.^ Algen