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Von der Geburt.
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wohnheiten, nämlich für den Gebrauch derhißigenSachen warnen, welche man bey einer schwerenoder langsamen Geburt zu geben pflegt; derglei-chen sind Biebcrgeil, Biebergeiltinctur, Safran,Salbe», Raute, Sevcnbaum, Ambraöel, Wein,Theriak, mit Gewürz gekochte Weine, Coffee,Branntewein, Anies-, Nuß-, Fenchelwaster undandere hitzige Getränke, Alle diese Sachen sind'wahre Gifte, welche, weit entfernt die Entbindungzu beschleunigen, dieselbige nur schwerer machen.Denn sie entzünden sowohl die Mutter, welche sichalsdann nicht mehr zusammenziehen kann, als auchdie Theile des Durchgangs, welche dadurch auf-schwellen, enger werden, und sich nicht mehr erwei-tern .können. Zu einer andern Zeit erweckendiese hitzige Mittel einen Blutfiuß, der in wenigStunden tobtet.
§- 367.
Man würde eine große Anzahl von Mütternund Kindern retten, wenn man die Verfahrungs-art gerade umkehrte. Sobald eine Frau, die sichvor der Entbindung wohl befunden hat, die starkund wohl gebauet ist, in Kindesnöthen kömmt, unddie Geburt schmerzhaft und schwer zu seyn scheint,so muß man, anstatt sie allzufrühe zur Arbeit auf-zumuntern, wodurch man alles verdirbt, und an-statt durch die eben gedachten verderblichen Mittelder Geburt nachhelfen zu wollen, ihr einen Ader-laß ani Arm verordnen. Dadurch wird man
der