in hitzigen Krankheiten. 65§. ?8.
z) Man muß sich eines Getränks bedienen,das den Durst löscht, das Fieber schwächt, die Ab-führungen erweichet, löst, und durch den (Stuhl-gang, das Wasser und die Ausdünstung befördert.Alle diejenigen, wovon ich vorher geredet habe,vereinigen diese Eigenschaften. Man kann auchein oder anderthalb Gläser voll von dem Safte dereben erwehnten Früchte zu einer Kanne Wassermischen.
§. 39.
Die Kranken müssen taglich wenigstens zwobis drey Kannen trinken; oft und wenig auf ein-mal , das heißt, alle Viertelstunde ein Glas voll.Das Getränk muß. die größte Kälte verlohrenhaben.
§. 40.
4) Wenn der Kranke nicht täglich zweymaloffenen ieib hat, wenn das Wasser nicht häufigabgehet, oder wenn es roth ist, wenn der Krankephantasiret, wenn das Fieber stark ist, wenn dieKopf- ienden- und Bauchschmerzen heftig sind, undsich häusige Reihungen zum Erbrechen einfinden,so muß man wenigstens einmal des Tages ein Cly-siier No. 5. sehen. Der geringe Mann geht un-gern an dieses Mittel. Doch ist in den fieberhqf«ten Krankheiten nichts von größerem Nutzen, haupt-sachlich in den eben angezeigten Fallen. Eil» Cly-
E stier