des geringen Mannes vermehren. 4;
diese beyde Ursachen allein schon im Stande sindin einem gesunden Menschen das hitzigste Fieberund eine Entzündung der Brust hervorzubringen.Mehr als einmal ist es mir beim Eintritt in sol-che Stuben schwer gefallen, Athem zu hohlen, wel-ches ich durch Eröfnung alier Fenstern erleichterte.Vernünftige ieure sollrcn sich ein Vergnügendaraus machen, bey den hausigen Gelegenheiten,die sich ihnen darbieten, den geringen Mann zuüberzeugen, daß die lust uns nothwendiger sey,als den Fischen das Wasser; daß unsre Gesund-heit nothwendig leiden müsse, so bald sie nicht reinist; und daß nichts geschwinder sie verderbe, als'die Ausdünstungen mehrerer Personen, die ineinem engen Zimmer ohne frische iuft eingeschlossensind. Man darf nur seine Augen öfnen, die Ge-fahr einer solchen Aufführung einzusehen. Wennman diesen armen Kranken frische lust giebt, undsie von der iast der Decken besreyet, so sieht manalsobald das Fieber, die Beklemmung, die Angstund das Phantasiren sich vermindern.
§- 15-
Das zweite Mittel, welches man zum Schwi-tzen der Kranken gebraucht, besiehet dann, daßman ihnen lauter:) tzige Sachen giebt, insonderheitTheriack, W?>,.i, Safran, u. s. w. In allenfieberhaften Krankheiten muß man abkühlen undden ieib offen erhallen. Alle diese Mttcl erhitzenund verstopfen; man rann also urtheilen, welche
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