24
Einleitung.
worinn wirklich Apotheker-wohnen. Ueberhauptsind aber in unsern Gegenden wenig Dörfer, diemehr als drey oder höchstens vier Meilen von einerkleinen Stadt entfernet liegen, wo man allezeiteinen Wundarzt oder einen Materialisten antrift.-)Vielleicht haben sie bisher noch nicht diejenigenArzeneyen, die ich vorschlage, verkaufet; aber siewerden sich damit versorgen, so bald sie nur Ab-gang erwarten können, und dies wird für sie einneuer Zweig der Handlung seyn. Ich habe michbemüht, bey einem jeden Mittel die Zeitzu bestim-men, wie lange dasselbige sich ohne Schaden hal-ten könne. Viele sind von einem sehr allgemeinenNußen, so daß die Schulmeister selber einen ge-wissen Vorrath davon haben könnten. Wenn siesich in meine Absichten einlassen wollen, so setzeich auch zum voraus, daß sie sich mir den zu ihrenvorhabenden Verrichtungen nöthigen Werkzeugenversehen werden. Finden sich einige, für welche
der*) Die m unsern Gegenden überhand genommeneGewohnheit, daß Tabuletkrämer von einemDorfe zum andern herumlaufen, und ihre elendeund schlechte Arzeneyen den Leuten anschwahe», istein wahres Verderben des Landes, indem es man«chcn das Leben, viele aber ihre Gesundheit und ihrGeld kostet. Würden diese Leuce aber in Zukunftdie Arzeuepmnte! „ach den Vorschriften dieses Bu-ches einrichten lassen, und sie alsdann auf den ent«legenen Dörfern ächt und unverfälscht für billigePic„e verkaufen; so würden sie oft manchemkranken zur gelegenen Zeit kommen, und viel Gutesstiften tonnen. Ucbers.