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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Einleitung.

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Ich habe die Preise bemerkt, wofür, wie ich gewißüberzeugt bin, alle Apotheker dieser Gegenden siedem iandmanne geben werden; dies habe ich nichtdelw'gen gethan, als wenn ich etwan befürchtete,nan möchte dem armen iandmann sonst zu viel ab-fordern; sondern ich habe ihm nur dadurch, daß ichihm zeigte, wie leidlich die Preise waren, dieFurcht benehmen wollen, nach der Apothek hinzu-gehen. Er wird fast bestandig die in jeder Krank-he.t erforderlichen Arzeneyen für weniger Geld ha-ben, als er vormals für Fleisch, Wein, Zwiebackund andere Sachen, die den Kranken tödteten,bezahlt hat. Ist Jemand nicht im Stande, dieArzeneyen zu bezahlen, so billig auch immer derPreis derselbigen seyn mag, so werden ohne Zwei-fel die Armen - Ca/sen seinem Mangel zu Hülsekommen. Eine große Anzahl von «blichen Herr-schaften, Predigern, Pachtern und andern mitlei-digen Personen pflegt auch jahrlich eine gewisseAuegabe an Arzeneyen zu verwenden. Diese willich, ohne die Ausgabe zu vermehren, nur ersuchen,den Gegenstand abzuändern, und anstatt der Mit-tel, die sie vorher austheilten, diejenigen zu wäh-len, die ich in diesem Buche angezeiget habe.

Man wird vielleicht noch einwenden, daß diemeistenDörfer sehr weit von den Städten entferntsind, und daß deswegen der iandmann nicht imStande ist, sich das nöthige alsobald zu verschaf-fen. Ich antworte hierauf, daß es viele Dörfergebe, die von den Städten weit entfernet sind,B 4 wormn