von dem Schnuppen.
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die sich in den Knochen der Backen und derStirne befinden, bekleidet. Diese Höhlen habenalle mit der Nase Gemeinschaft, und deswegentheilet sich, die Entzündung eines Theils vondieser Haut, sehr leicht den übrigen Theilen der-selbigen mit.
§. 126. Es ist beynahe ganz unnütze dieZufalle des Schnuppen zu beschreiben; es wirddaher genug seyn, wenn ich anmerke: 1. Daßdie furnehmste Ursach des Schnuppen die nemlicheseye, welche gemeinlich die bisher beschriebnenKrankheiten hervorbringt; nämlich eine zurückge-haltene Ausdünstung, und eine etwelche Entzün-dung des Geblüts. 2. Daß zu gleicher Zeit,da diese im Schwang gehen , auch der Schnuppensich häufig zeige. 3. Daß die Zufalle, aus de-nen man einen heftigen Schnuppen schliessen lan,mit denjenigen viele Aehnlichreit haben, welchediesen Kranlhetten vorhergehen. Selten siehetman einen starken Schnuppen, ohne Frost undFieber; zuweilen halten diese würllich mehrereTage an. Man hustet, und der Husten bleibteinige Zeit trocken, darauf erfolget ein Auswurf,welcher den Husten und die Bellemmniß vermin-dert. In diesen Umstanden lan man sagen, derSchnuppen seye reif. Man empfindet oft leichteStiche, die aber bald Vorbeygehen, und einleichtes Halswehe. Wenn das Uebel seinen Sitz
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