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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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Von dem Schnuppen.

in der Nase hat, welches »«an, mit sehr schlech-tem Grund , einen Schnuppen des Gehirns nennt,und den wir Hanptschnuppen nennen wollen/ svempfindet man öfters sehr heftige Kopsschmerzen.Der Kopfschmerzen hanget oft nur von der Rei-tzung der Haut ab/ welche die Höhle des Stirn-beins/, und des obern Kiefers bekleidet. Indem Anfang gehet durch die Nase nur ein llcch-rcs dabey aber sehr scharfes Wasser weg / nach-her verdicket sich solches nach und nach, so wiedie Entzündung abnimmt / und es gehet eine Ma-terie durch dle Nase, welche dem Auswurf gleichist. Gememlich verliert man den Geruch/ Ge-schmack und Eßlust.

§. 127. Der Schnuppen hat keine bestimm-te Zeit seiner Dauer. Der Hauptsthnuppen dau-ert gemeinlich wenige Tage; der Brustschnuppenwahrt hingegen langer. Indessen verschwindenviele in Zeit von vier bis fünf Tagen. Wenner allzulang anhaltet, ist er schädlich: 1. Weilein heftiger Husten die ganze Maschine aus derOrdnung bringt, und besonders weil er das Ge-blüt in das Haupt treibt. 2. Indem er denSchlaf raubt, welcher durch den Schnuppen al-lezeit uermindert wird. 3. Indem er die Lustzum esse» nimmt, und die Verdauung verwirrt/welches den Leib nothwendig schwachen muß.4. Indem er die Lunge selbst schwächt, durch die

bestän-