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von dem Schnuppen.
mere Krankheit zu haben; aber weit besser wärees , leine zu haben. Alles / was man mit Ver-nunft sagen tan, ist , daß wenn eine verhinderteAusdünstung eine Krankheit verursacht, es fürein Glück zu schätzen, wenn vielmehr ein Schnup-pen als eine schwere Krankheit, wie es oft zugeschehen pflegt / daraus entstehet, aber es wäreallezeit weit vorzüglicher, daß weder die Ursachnoch die Würlung vorhanden gewesen wäre. EinSchnuppen beweist immer eine Unordnung in denVerrichtungen unsers Leibs, eine Ursach einerKrankhctt; er ist eine würtliche Krankheit, welche,wenn sie heftig ist, d«e ganze Maschine empfind-lich angreift. Der Schnuppen schwächet dieBrust nicht wenig, und die Gesundheit wird frü-her oder später gestört. Personen, welche oft mitdem Schnuppen befallen werden, sind niemal stark,und verfallen oft in Auszehrung, und die Leich-tigkeit den Schnuppen zu bekommen verrathet,wie leicht sich die Ausdünstung in Unordnungbringen lasse, und die Lunge verstopft werde, wel-ches allezeit gefährlich ist.
§. 125. Man wird mit mir in Ansehungder Falschheit dieser Vorurtheile leicht einstimmen,wenn man die Natur des Schnuppens untersucht;welche nichts anders ist, als eine leichte Entzün-dung der Lunge, oder des Halses, oder der Haut,welche das innere der Nase und ihrer Höhleu,
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