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Ursachen der
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fiebern unterworfen, davon ich anderwerts einWort zn sagen gedenke.
§. 6. Diese schnellen Abwechslungen, brin«gen oft in Mitte des Heissesten Tags starke Regen-gusse , und oft rechc kalte Regen ; und der Bauer,der von e'neni warmen Schweiß durchnetzt ist,wird dadurch auf einmahl mit kaltem Wasser über-gössen ; welches die gleichen Uebel erweckt, welchewir bey dem schnellen Uebergang von der Wärmezu der Kalte angemerkt haben, und die nemltchenHülßmittel erheischt. Wenn die Sonne oder ei-ne warme Luft unmittelbar wieder darauf kommt,so hat man so viel nicht zu befahren; wenn aberdie Kälte fortdauret, so werden oftmahls sehrviele dadurch beschwehrt.
Ein Reissender wird zuweilen auf der Strassedurchnetzt, ohne daß er es verhindern lan; eshat aber dieses nicht viel zu bedeuten, wenn er beyseiner Ankunft sogleich die Kleider abwechselt:Hingegen habe ich oft tödtliche Entzündungen desRibbeufelles wahrgenommen, wenn man dieseVorsorg aus der Acht gelassen. Wenn der Leiboder die Schenkel naß werden, so ist nichts nützli-cher , als sich mit laulichem Wasser zu waschen.Wenn nur die Schenkel durchnetzt worden, so istein lauliches Fußbad sehr dienlich. Ich habe Per-sonen, welche den heftigsten Cot'.clen unterworfen
waren