Rrankheiten des Volks.
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waren, so oft sie ihre Füße durchnetzt, durch diesenRath aus dem Grund geheilet gesehen. Man kan dasBad noch kraftiger machen, wenn man in demWasser ein wenig Seiffen auflösen last.
§. 7. Die fünfte Ursach daran man garnicht denket, und welche in der That wenigerheftige Zufalle erweckt, indessen aber dennoch einenwesentlichen Schaden verursachet, ist die Gewohn-heit , die fast in allen Dörfern gemein ist, dieMiststatt unter den Fenstern zu haben; aus dieserdünsten unaufhörlich verdorbene Dünste aus, welchein die Länge nothwendig schaden / und zu Erzeu-gung fauler Krankheiten beytragen müssen. Die-jenige , die sich an diesen Geruch gewöhnt habe«/empfinden solchen nicht mehr/ aber die Ursachwürtet nichts desto weniger; und die / welchedessen nicht gewohnt sind, können von der gan-zen Starke ihres Eindrucks urtheilen.
§. 8. Es giebt Dörfer/ in welchen man/nachdem der Mist weggetragen worden / an demgleichen Ort die Lachen beybehaltet. Die War-tung hiervon ist noch gefährlicher; weil dieses ver-faulte Wasser, welches bey der grossen Hitze still-stehet, viel leichter und häuftger ausdünstet alsder Mist. Da ich 1759. bey Anlaß eines Epi^demischen Fcml-Ficbcrs / welches daselbst eine grosseVerheerung anrichtete, nach groß Pully kommen,C 4 empsimde
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